Samstagsplausch 21.20: Muttertag,Handwerker und sonstiger Stress....


Diese Woche brauche ich ziemlich lange um wieder einigermassen klar zu kommen. Meine Arbeitswoche war schrecklich, viele palliative Patienten, also Sterbende zu betreuen.
 Und kaum Zeit... Ein Patient war sehr zeitaufwendig zu betreuen, alle 1,5 Stunden mussten wir raus zum lagern, spritzen. Im Schnitt braucht man dann eine halbe Stunde beim Patienten mit allem. Also hat man noch eine Stunde bis zum nächsten Besuch. Da ich alleine bin und alle akuten Fälle nehmen muss, ist das allein eigentlich gar nicht machbar.
Als der Patient verstorben ist gegen Ende der Woche war ich ziemlich am Ende mit den Kräften, auch psychisch. Er war ja nicht der einzige.

Ab Freitag hatte ich dann wegen der vielen zusammenhängenden Besuche einen Vikar bekommen und wir konnten die Routen aufteilen. Das sollte auch am Sonntag so sein.
Als ich um 23 Uhr am Sonntagabend (meiner letzten Nacht) zur Arbeit kam, wollte ich gerade zwei Arbeitspläne drucken und alles aufteilen, als mich die Kollegen fragten ob ich das denn nicht weiß? Hä?

Meine Vorgesetzte hatte in der Tagschicht angerufen und gefragt ob man denn den Vikar nicht absagen könnte? Die lieben Kollegen vom Tagdienst haben gesagt, das wäre zu machen, dann müsste man nur etwas schieben!
Ich bin immer noch total baff!
Vor lauter Wut sind mir die Tränen gekommen und etwas Hilflosigkeit auch....
Ich hatte in dieser Nacht sogar zwei Besuche mehr zu fahren und ein Besuch am anderen Ende der Kommune wurde einfach vergessen einzulegen.
Ein Anruf bei meiner Leitung brachte die Empörung zum Ausdruck, das wars. Das Vikarbüro konnte keine Hilfe zur Verfügung stellen und so stand ich alleine da.

Ich hatte die ganze Kommune zu befahren, vom einen zum anderen Ende, vier Sterbende, die unstabil und nicht schmerzgedeckt waren. Vier Besuche meist zur gleichen Zeit , wo Medikamente gespritzt werden müssen. Das lässt sich nicht schieben!
Und teilweise eine Stunde Fahrzeit zwischen den einzelnen Besuchen.
Ich bin die ganze Nacht gefahren und hab gehofft, das nicht noch irgendetwas dazwischenkommt, also ein Notfall. Meine Kollegin von den Assistenten hat mir den einen Besuch abgenommen, so habe ich es wenigstens geschafft zu allen rauszufahren.

Ich weiss nicht, wie die Tagschicht auf den Trichter kommt, das man das alleine schaffen könnte, geschweige denn, wie die meinen Plan überhaupt beurteilen können! 
Meine Leitung hat davon auch null Ahnung! Die wollte nur das Geld sparen, das ist alles.
Montag morgen war ich fertig und am Freitag war ich immer noch müde, ausgelaugt und bin abends vor dem Fernseher eingeschlafen. Gemacht hab ich auch nicht viel...

Deshalb war ich auch nicht viel in den Blogs unterwegs...
Wenn ich jetzt nicht noch drei Tage frei für Pfingsten hätte, wär ich schon jetzt depressiv....



Nochmal zu was Schönerem:
ich hatte noch gar nicht meine Muttertags Blumensträusse  gezeigt....
Die handgemachten Pralinen hat mir meine älteste Tochter gekauft, besser gesagt, zusammen mit einem Blumenstrauss schicken lassen :0)


Chrysanthemen, orangene Röschen,....
Leider sah der Strauss am nächsten Tag schon verwelkt aus. Die waren bestimmt falsch gelagert, aber sie hat es reklamiert.


Dieser Strauss kam von meinem Mann, er meinte,
 ich hätte noch ein paar schöne Blumen verdient :0)


Eine selbstgewerkelte Karte von meiner jüngsten Tochter und ein grosses verpacktes Geschenk, soso....


Das kam zu Tage....


Eine neue grosse Schneidematte! Wie schön!
Meine alte war schon ziemlich hinüber die konnt ich super gebrauchen :0)

Mein Mann hatte Erdbeerkuchen und Windbeutel zum Kaffee mitgebracht...


Am Dienstag Morgen Punkt 7 Uhr morgens standen dann die Dachdecker vor der Tür. Die allseits beliebten Geräusche von Abrissarbeiten wie Kreissäge, hämmern und kreischen dröhnten den Tag durchs Haus, herrje!


Wir hatten eine eingebaute Dachrinne, die nach aussen verlegt werden sollte und eben neues Holz...
Das Spalier für die Rosen muss auch dringend neu gemacht werden, aber jetzt kommt erstmal die Dachrinne dran!


...unter das Dach


Die ganze Front entlang. Sogar Kristi Himmelfahrt standen sie um 7 Uhr vor der Tür, die Kreissäge lief :0)In Deutschland undenkbar - die Polizei würde anrücken!


Am Dienstag kommt noch der Elektriker, LED Spots einbauen. 


Sieht doch schon nach Haus aus, oder? :0)

Nun hoffe ich, das ich noch was angenehmes am Wochenende machen kann, aber ich bin immer noch völlig kaputt. Noch nicht mal an den Strand hatte ich Lust :0(

Heute mache ich eine Runde und schau mal zu Andrea und den anderen rüber....


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Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Kommentare

  1. Liebe Ulrike,
    ach herjer das war ja wirklich eine Woche die es in sich hatte! Lass dich mal drücken.... . Es ist ja in vielen Bereichen so aber wer mit Menschen arbeitet sollte doch wenigstens von Ort zu Ort fahren können. Wir können dich alle verstehen und jetzt ist genug. Ab an den Strand und dann die tolle Schneidmatte einweihen. 😁

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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  2. Liebe Ulrike,
    das ist ja absolut schrecklich, wenn man so viel Stress hat. Ich frag mich manchmal, warum man nicht auf seine Mitarbeiter besser aufpasst. Wie gut wenn man Menschen hat die an einem denken:) Herzlichst Kirsten

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  3. Liebe Ulrike, wie schlimm, wenn einen die Arbeit auch noch Feierabend so beschäftigt, aber ich schätze, das bleibt in deinem Beruf nicht aus. Umso wichtiger ist es, dass Du Dir an deinen freien Tagen ganz bewusst Zeit für Dich nimmst und nur schöne und tolle Sachen machst um wieder Kraft zu tanken.
    Ganz liebe Grüße, Bettina

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  4. Liebe Ulrike, das schockt mich wirklich... Ich dachte immer, in Dänemark leben die glücklichsten Menschen der Welt... Was ist das für eine Leitung? Und was für Kollegen, die keine Rücksprache halten? Vielleicht sollten mal für eine Woche de Dienste getauscht werden... Ein Aufreger für mich ohne Ende!
    Deine Familie hat am Muttertag ganz fest an Dich gedacht, das war ja wie ein zweiter Geburtstag im Jahr ;o) Mit der neuen Schneidematte kannst Du nun noch flotter die neuen Häuser arbeiten und Deine anderen tollen Projekte vorbereiten, super!!!
    Ich freu mich auf Deine Quietbooks und wenn jetzt am Dach wieder alles in Ordnung ist, ist auch ein schönes Stück Arbeit geschafft!
    Alles Liebe für Dich und die Deinen, liebste Grüße und eine dicke Umarmung
    Katrin

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  5. Liebe Ulrike!
    Das tut mir wirklich leid - so eine heftige und stressige Woche hat wirklich keiner verdient. Wahnsinn, was du da leisten musst. Ich hoffe, wenigstens die Angehörigen deiner Patienten wissen das zu schätzen. Ich bewundere ja jeden, der solch einen Job macht! Chapeau!
    Uns dann noch die Handwerker. Wenigstens haben sie was für euch gemacht und nicht für die Nachbarn. *gg*
    Hoffentlich wird die Woche besser.
    Fühl dich gedrückt!
    LG Rike

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  6. Geh ruhig mal an den Strand. Ein Spaziergang dort wird dir gut tun!
    Und es ist schon unerhört, was dir da zugemutet wird!

    Gruß Marion

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  7. Es ist doch immer das selbe in der Pflege. Da kannst du hingehen wo du willst. Ich verstehe dich nur all zu gut. In Deutschland haben diese Woche die Heime wieder für die Angehörigen geöffnet. Aber glaub ja nicht das sie dankbar sind. Warum muss ich einen Mundschutz tragen? Warum muss ein Spuckschutz dazwischen sein, Vati hört mich nicht? Warum brauche ich einen Termin um meine Mutter zu sehen? Frechheit. Warum muss so ein langer Tisch dazwischen sein? Ich verstehe meine Oma nicht. Warum darf nur mein Mann seinen Opa besuchen? Usw. Das aber eine ganze Maschinerie an Personal für 30 Minuten Besuch gebraucht wird. Das ich 7 Stunden mit FFP Maske und Handschuhen rum laufen muss. Abends Muskelkater habe vom vielen laufen und total erschöpft bin bzw Kollegen die Arbeit der anderen mitmachen müssen. Das sehen die Angehörigen nicht. Hier wird nur gemeckert. Das wir uns vor den Angehörigen und die Bewohner auch schützen müssen vergessen hier alle. In Deutschland steht niemand Schlange um im Gesundheitswesen zuarbeiten. Das hat man hier schon wieder vergessen. Ich pfeife auf all das geklatsche und die Dankbarkeitswerbespot. Das ist alles nur geheuchelt. Am Ende sind alle nur Egoisten. Ich kann nur zu gut nachvollziehen das du platt bist. Ich arbeite jetzt 3 Wochenende am Stück. Ich habe weder Oster, 1. Mai, Himmelfahrt noch Pfingsten frei. Ich schmeiß bald den Job hin. Dann gibt es noch eine Person im Gesundheitswesen weniger. Aber das interessiert ja eh keinen.
    Fühl dich gedrückt und verstanden.

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  8. Weißt Du was das einzige Positive an all der vielen Arbeit ist: dass Dir die Menschen wichtig sind und Du niemand übersehen möchtest. Dass Du die Sterbenden versorgen und für sie da sein möchtest. Das finde ich großartig! Denn ein Arbeiten unter solchen Bedingungen ist unmenschlich.
    Ich wünsche Dir, dass sich die Situation verbessert und Du selbst die nötige Kraft hast, das alles zu tun! Fühl Dich gedrückt, liebe Grüße
    Ines

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  9. Unter diesen Bedingungen zu arbeiten, macht dich logischerweise kaputt. Die Pflegesitutation ist unerträglich. Aber solange es die Mehrheit der Menschen okay finden, dem Kapitalismus zu huldigen, wird sich nichts ändern. Leider. Wann gehen die Pflegenden auf die Strasse? Wieviel muss noch passieren? Ein warmer Händedruck, ein Klatschkonzert, ein herzliches Vergeltsgott sind zu wenig. Ich wünsche dir alles Gute. Schau auf deine Gesundheit. Liebe Grüsse von Regula

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  10. Es tut mir leid, dass du so eine schwere Woche hattest, Pflegerinnen und Pfleger sind so wichtig und werden nur von denen geschätzt, die sie brauchen. Die Bürokratie hat wie in so vielen Bereichen leider keine Ahnung von der Realität und es wäre so notwendig, dass durch bessere Bedingungen mehr Pflegepersonal da wäre, um eine Entlastung herbeizuführen.
    Dir wünsche ich ein wenig Ruhe an deinen freien Tagen, damit du selbst wieder zu Kräften kommst, alles Gute!
    Liebe Grüße von Erna

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  11. Liebe Ulrike,
    das ist ja eine grausame Woche. Die Arbeit von dir ist ja eh immer viel und von der Gesellschaft auch noch lange nicht am richtigen Stellenwert angekommen. Erst am Ende des Lebens merken sie dann, oh, doch nicht so ohne. Schreib darüber öfter! Je mehr darauf "sachlich" aufmerksam gemacht wird, desto eher besteht die Chance, dass es etwas ändern kann.
    Und ich weiß, dass du dir bei den Patienten den Druck nicht hast anmerken lassen. Drück dich! Und mache jetzt einfach nur genau das, was DIR gut tut - nähen, fernsehen oder halt am Strand die Füße ins Wasser - Licht, Luft, Sonne, Meer, keine Medien, keine Menschen, keine Eile und hinterher eine heiße Schokolade.

    Das Haus ist super geworden! Aber Erholung war das für dich ja wahrlich nicht.

    LG
    Zottellotte Sonja

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  12. Oh, das ist allerdings heftig, liebe Ulrike! Ich kann nur ansatzweise nachempfinden, was Du leistest und habe den größten Respekt dafür. Ich hoffe und bete, dass sich bezüglich der Bedingungen bald etwas ins Positive bewegt. Zumindest bin ich mit dem Unterschreiben von Petitionen dahinter. Ich drück Dich mal gerade aus der Ferne. Aus eigener Erfahrung, sage ich bloß: schau auf Dich.

    Euer Haus gefällt mir, das sieht richtig toll aus! Ich mag den Backsteinbau besonders gerne.

    Bitte bleib gesund und munter.
    Frühlingsfrohe Grüße von Heidrun

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  13. Liebe Ulrike,
    dein Post hat mich ganz schön mitgenommen. Ich hoffe ich habe dir nicht noch zusätzlich Energie geraubt. Einen Job wie deinen kann man gar nicht hoch genug ehren. Was Ihr körperlich und vor allem auch seelisch leistet ist nicht in Worte zu fassen.
    Lass dich drücken und ruh dich aus.
    liebe Grüße Anni

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  14. Liebe Ulrike,
    ich bewundere immer wieder die Menschen, die in der Palliativmedizin arbeiten. Aber Anerkennung alleine macht dich ja auch nicht wieder fit und ausgeruht.
    Da sieht man mal wieder, dass Pflege, sogar von den Kollegen selbst, nicht richtig eingeschätzt wird!
    Der Beruf alleine ist ja auch nicht das einzig Stressige, wie du hier zeigst. Aber das Dach sieht sehr schön aus.
    Ich wünsch dir nun ein möglichst gutes Wochenende und LG Doris :o)

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  15. Servus Ulrike, überall das gleiche. Keiner scherrt sich um das Pflegepersonal und die hilflosen Patienten die nicht mehr produktiv werden interessiert die Politik auch nicht.
    Geld ist nur da wenn es um Rettung von Fluglinien und Großkonzernen geht. Da verteilt man Geld großzügig und beidhändig. Wohl gemerkt das Geld dass auch diesen Patienten einmal einbehalten wurde.
    Ich habe 40 Jahre sehr gerne im Krankenhaus gearbeitet aber das Gesundheitssystem wurde immer mehr kaputt gespart. Jetzt kann ich nur hoffen das ich selber in Pension nicht schwer krank werde und ständige Hilfe brauche.
    Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende und gute Erholung!
    Lg aus Wien

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  16. Liebe Ulrike,
    meine Güte, es ist überall das selbe. Nach so einer Woche mit solchen Einsatz darfst du ko sein. Genieße die freien Tage damit du wieder kraft schöpfen kannst.
    Liebe Grüße, Marita

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  17. Liebe Ulrike, ich zolle dir für deine Arbeit, die du leistest, den allergrößten Respekt. Ich wünsche dir, dass du wieder auttanken kannst um deine Patienten auf ihrem Weg zu begleiten. Auch ich kann ein Lied singen von Handwerkern und Co. Da demnächst in einem Post. Beste Grüße von Rela

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  18. Liebe Ulrike,
    ich habe den allerhöchsten Respekt vor dir und deiner Arbeit und bin gleichzeitig entsetzt, was einer einzelnen Person ohne Rücksicht auf Verluste alles zugemutet wird.
    Da helfen auch Singen und Klatschen auf den Balkonen nicht.
    Nimm dir die Zeit und gehe für ein Weilchen an den Strand! Das wird dir gut tun.
    Viele liebe Grüße von
    Heike

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  19. Liebe Ulrike,
    Der erste Teil Deines Beitrages macht mich wütend und traurig....was geht in uns Menschen vor, dass alles nur noch unter dem Kostenaspekt gesehen wird, gerade die Pflege? Wer möchte seinen Angehörigen so leiden sehen oder selbst leiden müssen, nur damit Geld gespart wird? Haben wir gar keinen Respekt mehr vor dem Leben und dem Sterben? Ich mag mir gar nicht vorstellen, was Dir so alles durch den Kopf geht bei der Arbeit. Es tut mir sehr sehr leid. Ich dachte, dass es in Dänemark noch etwas Menschlicher zugeht.
    Sorge gut für Dich und Deine psychische Gesundheit und mache was Schönes! Dein Blog is so bezaubernd, auch für Menschen ohne Harry Potter Sehnsucht! Ich drücke Dich ganz fest. Lieber Gruß von Ivana

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  20. Liebe Ulrike,
    meine Hochachtung. Du machst einen harten Job. Das sind wirklich schlimme Zustände. Länder denen es doch trotz allem gut geht, sparen an der letzten Würde eines Menschen.
    Nimm dir die Zeit die du für Erholung brauchst.

    Ich hab das Rezept von dem Baguette auf dem Blog unter dem Bild geschrieben.

    Liebe Grüße
    Ursula

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  21. Was für eine anstrengene und belastende Arbeit du hast...dafür wünsche ich dir viel Kraft und etwas mehr Anerkennung...schön, dass du im Privatleben die Anerkennung und Freude finden konntest...
    dir ein schönes Wochenende
    wünscht Augusta

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  22. Die Gesundheitssysteme in ganz Europa sind am Ende. Mit einem Dankeschön an das Personal ist es nicht getan. Die Bezahlung muß besser werden, allerdings nicht peinlicher Art und Weise wie kürzlich von einem Klinikum in unserer Region: Ein 15 (in Worten fünfzehn) Euro-Einkaufsgutschein für jeden Mitarbeiter. Versteh mich nicht falsch, 15 Euro sind 15 Euro und haben ihren Wert. Die Verantwortlichen (wer das ist wissen wir alle!) haben auf ganzer Linie seit Jahrzehnten versagt! Gerade in Deutschland gab es Steuereinnahmen in nie gekannter Höhe. Was haben die mit dem Geld gemacht??? Kein Privathaushalt kann sich so etwas leisten.
    Und ja, Geld allein löst das Problem nicht, man bräuchte auch mehr Personal. Aber wo sollen die Pflegekräfte etc. herkommen?
    Man kann nur hoffen , daß sich aufgrund der aktuellen Situation wenigstens in den Gehältern in etwas bessert, und nicht nur 15 Euro!!!
    Kopf hoch und Ohren steif halten!
    Als mein Vater im Anfang 2016 im Sterben lag, da war ich dankbar, daß jemand da war, der Spritzen setzte und den Schmerz ein wenig nahm.
    Heute brauche ich wieder Hilfe: Für meine Mutter. Und ich bin froh und dankbar, daß wieder jemand da ist, der pflegend unterstützt.
    Ich selbst kann nicht mehr tun, als DANKE! zu sagen. Und ich kann meine Steuern zahlen in der Hoffnung, daß andere sie in vernünftiger Weise verteilen!
    Herzliche Grüße,
    Susan

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  23. Liebe Ulrike,
    dass hört sich ja echt nicht gut an. Das ist echt schade wenn man so mit menschen umgeht, denn der Job in der Pflege ist schon anstrengend genug. Zum Glück gibt es auch Chefs, die die Arbeit z.Z. würdigen und Patienten auch, aber das nützt dir ja jetzt nichts. Ich hoffe, dass sich in Zukunft etwas ändern wird und ein Umdenken statt finden wird. Gönn dir auch mal ein paar Tage Ruhe und genieß den Strand. Laß dich nicht unterkriegen und denk ab und zu auch mal an dich und deine Familie.
    Ganz liebe Grüße Marita

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  24. Ach je Ulrike,
    das war ja eine Sch... Woche.
    Erst die Arbeit, dann die Handwerker,
    da hast Du ja was hinter Dir.
    Nun drücke ich die Augen, dass die nächste Woche ruhiger wird und Du wieder aufatmen kannst.
    Dir einen kuscheligen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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  25. Liebe Ulrike,
    ich bin sprachlos, wie kann man so wenig Nachdenken, bevor man was tut? Wie kann das sein? Ich dachte ja immer, in Dänemark ist noch alles in Ordnung! Unglaublich! Du Arme! Erhol dich gut von diesen Wahnsinnsstrapazen!
    GLG
    Christiane

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Kommentar posten

Ich freue mich über jeden Beitrag, also nur los :0)....
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