
Es sind erst zwei der putzigen Gesellen fertig, es sollen noch weitere "Polizeibeamte" folgen, jedenfalls ist der nächste auf den Nadeln :0)

Die Uniformen gleichen denen der dänischen Polizisten :
Blaue Hosen, hellblaue Hemden, Gürtel, Schlips und Sterne auf den Schultern.....
Dazu schreiben sie:
"Teddybären sind kleine, gestrickte oder gehäkelte Kuscheltiere, die die Polizei in manchen Teilen des Landes in ihren Streifenwagen mitführt. Wenn wir uns um Kinder kümmern, die in schwierige Situationen geraten sind, wie zum Beispiel bei Verkehrsunfällen oder Gewalttaten, können wir ihnen einen Teddybären geben und versuchen, ihnen Sicherheit zu vermitteln, sie abzulenken und ihnen etwas Schönes zum Anschauen zu bieten. Die Teddybären sind klein, passen gut in eine Kinderhand und können in der Tasche aufbewahrt werden.
Die Idee für die Teddybären entstand bei der Polizei in Nordjütland und hat sich mittlerweile auf mehrere Polizeireviere ausgeweitet. Wenn Sie einen Teddybären für die von der Polizei betreuten Kinder stricken oder häkeln möchten, nehmen wir Ihren Teddybären gerne in Polizeistationen an verschiedenen Orten im Land entgegen."

Die Polizeibärchen sehen so nett aus, sind ganz kuschelig und liegen schön in der Hand, eine super Idee! So ein Eisbär wäre was für Grönland, kicher....
Aber dorthin ein Paket zu schicken ist so gut wie unmöglich, sündhaft teuer!
Aber hier für die Kinder, das mache ich gerne :0)
Mein Mann hat mir das untergejubelt und die Anleitungen rübergemailt, ich hatte es nicht gesehen. Er findet das total gut....
Die Gesichter habe ich so nett wie möglich aufgestickt, sogar Haare haben die Herren bekommen. Vielleicht braucht es ja auch weibliche Beamte, mal schauen :0)
Update! Zu meiner Arbeit:
Ihr hattet ja sicher mitbekommen, das irgendwas im Busche ist. Ich hatte letztes Jahr eine neue Stelle im Patientenhotel angetreten, einfach mein Traumjob. Nette und hilfsbereite Kollegen, angenehme Arbeit, viel Kontakt mit selbständigen Patienten aus allen Spezialgebieten. Das erste Mal, das ich mir hatte vorstellen können bis zur Rente im Job zu bleiben. Kein Stress, keine schweren körperlichen Belastungen mehr.
Ganz kurzfristig ohne jegliche vorherige Ankündigung kam am 14. Januar der Schock. Eine Mail mit der Mitteilung, das die Krankenhausleitung beschlossen hat unser Patientenhotel einzuschrumpfen. Von 11 Stellen auf 4-5. Und es wird mit dem Barselshotel (für Eltern mit neugeborenem Kind) fusionieren.
Vorher hieß es nur das Barselshotel zieht in unser Gebäude über unser Station ein und wir sollten helfen, wenn nötig. Keine Stellenreduzierung....
Dazu muss ich anmerken, das in Aalborg seit 12 Jahren ein nagelneues Krankenhaus in Gistrup gebaut wird, das jetzt endlich bezogen wird. Aber das neue Barsels- und Patientenhotel wird erst gebaut und 2028 fertig. Das Krankenhaus Nord, wo das Barselshotel jetzt liegt, wird ebenfalls geräumt, deswegen fusionieren wir am 1. Mai.
Es gibt eine neue Gesamtleitung von der Gynäkologie.
Seitdem waren mehrere Gespräche mit der Leitung, wir haben noch eine Eingabe gemacht, aber es ist dabei geblieben, unsere Betten werden auf 2-4 reduziert. Am Wochenende sollen jetzt im gemeinsamen Barsels- und Patientenhotel 12 Stunden Schichten geschoben werden, Arbeit auf zwei Matrikeln, im neuen Krankenhaus und im alten.
Montag sollte man in einem Einzelgespräch sagen, ob man auf der Station bleiben will. Da musste man sich so gut wie möglich verkaufen. Mittwoch kam die Entscheidung - ich war nicht unter denen, die bleiben dürfen, es sind 5 Krankenschwestern.
Jetzt geht es weiter, Donnerstag war das nächste Gespräch, man musste seinen Lebenslauf und ein Personalprofil einbringen, was kann man sich vorstellen, welche Qualifikationen bringt man mit? Das geht dann zur Personalabteilung und Montag bekommen wir Stellen die nicht zur öffentlichen Ausschreibung kommen, solange wir suchen. Man wird bevorzugt zum Gespräch eingeladen, weil wir von Besparungen betroffen sind, heißt aber nicht, das man auch einen Job bekommt. Das heißt hier "Omplacering" also Verlegung.
Wenn das nicht bis zum 22. Februar gelingt, bekommt man die Kündigung. Dann sind noch 4 Monate Kündigungsfrist für mich.
Ich habe mich zur Verlegung entschlossen und schaue Montag auf die Stellenangebote, ich hoffe, es ist was dabei.
Ich bin mir sicher, das ich wieder Arbeit bekomme, die Frage ist eben was und wo. Ich hatte ja gar keine Veranlassung etwas Neues zu suchen, da kam das jetzt wie ein Hammerschlag vor den Kopf. Man kann nicht mehr planen und alles ist ungewiss, wieder neue Gesichter, einarbeiten, Probezeit, neue Aufgaben.
Das belastet mich sehr und macht mich auch etwas wütend und ratlos. Wir wurden erst eine Woche vor dem endgültigen Beschluss überhaupt informiert, das ist irre spät.
Nun konnte ich mich deswegen in dieser Woche gar nicht entspannen und meine Erkältung auskurieren, ich fühl mich total wie durch den Fleischwolf gedreht. Aber gleich Montag geht es weiter, der Druck etwas Neues zu finden ist immens. Und ich arbeite die ganze Woche nachts.
Auch für meine Kollegen, die Stimmung war jetzt nicht besonders gut, verständlicherweise.
Ich werde hier berichten, wie es weitergeht, aber so wisst ihr, was mich momentan beschäftigt, da bleibt nicht so viel Zeit zum kommentieren und schreiben, leider :0(
Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)
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Erstmal das Schöne, den kuscheligen Bären. Eine ganz besondere Idee und so liebevoll vo Dir, dass Du da mitmachst.
AntwortenLöschenDann leider der traurige, harte Part. Auch hier werden Menschen mal wieder nicht beachtet. Und dann wundert man sich, dass keiner mehr so was machen will....
Ich bin mir sicher, du findest etwas Gutes Neues!
Drücke weiter die Daumen
Ganz liebe aufmunternde Grüße
Nina
Dein Beitrag hat so wundervoll angefangen. Deine Bärchen sind mega süß und ich finde die Idee ganz toll und für Kinder ein schöner Trost.
AntwortenLöschenSo ein Information zu bekommen, wenn man sich wie du so wohl fühlt im neuen Job, muss furchtbar sein. Das tut mir sehr leid, vor allem, da ich nachvollziehen kann, wie es ist, sich neu entscheiden zu müssen für eine neue Stell, sich neu einzufügen und sich zurecht zu finden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du etwas deinen Wünschen entsprechend neues findest.
Grüße sendet dir
Petra
Oh Mann, liebe Ulrike, das war aber wirklich ein Schlag vor den Kopf, es tut mir so leid mit Deiner Arbeitssituation. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du etwas gleichwertig Schönes wiederfindest! Und wenn man dann noch nebenbei nicht ganz fit ist, ist das ganze noch viel schwerer zu verarbeiten. Aber weißt du was? Die kleinen Bären sind wirklich ZUCKER und ehrlich gesagt, finde ich Deine nochmal viel schöner, als die Beispielbären auf den Flyer der Politi!!! Was für eine süße Idee!!! Halte die Ohren steif, viele liebe Grüße vom Niederrhein nach Dänemark sendet Loni x
AntwortenLöschenLiebe Ulrike, so wunderschön die Idee mit den kleinen Polizei-Bärchen ist und wie perfekt Du sie umgesetzt hast, so heftig ist wirklich der Hammerschlag mit Deiner Arbeit. Und vor allem, dass Ihr erst in Sicherheit gewiegt wurdet und dann... Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir gelingt, eine neue Stelle zu finden, in der Du Dich auch wohlfühlen kannst. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie zermürbend es ist, zwar einen Job zum Broterwerb zu haben, auf dem man sich aber sehr unglücklich fühlt. Das wünsche ich niemanden. Bitte behalte die Zuversicht, dass alles gut wird!!! Meine Daumen sind ganz fest gedrückt!
AntwortenLöschenSei lieb gegrüßt von Lene
Liebe Ulrike,
AntwortenLöschenzwei so gegensätzliche Dinge in einem Post... Es tut mir unendlich Leid, dass Du die tolle Arbeitsstelle schon wieder verlierst. Und ich drücke Dir natürlich die Daumen, dass es etwas gibt, was Dir gefällt und das in erreichbarer Nähe ist.
Die Bärchen sind zauberhaft und die Idee dahinter finde ich Klasse.
LG
Elke
Liebe Ulrike,
AntwortenLöschendie Bärchen sind klasse.
Wenn die Chefetage so mit ihren Mitarbeitern umgeht, sollte dir das aber doch zu denken geben!
Ich drücke dir die Daumen.
LG Doris :o)
Sei optimistisch, es wird werden. Deine kleinen Polizisten sind so niedlich. Sie werden Trost spenden, wenn sie zum Einsatz kommen. Lg von Rela
AntwortenLöschenHallo Ulrike,
AntwortenLöschendie Bären sind echt bärenstark, du solltest dich bei der Polizei als Hauptberufliche Bärenstrickerin
bewerben ;-) natürlich gegen Bezahlung , streng nach BAT Bezahlung auf Tatze.
Ich drück dir die Daumen und wünsch dir alles Gute für deine berufliche Zukunft.
Liebe Grüße von Conny
Liebe Ulrike, die Polizeibärchen sind einfach zauberhaft – was für eine tolle Idee, Kindern in schwierigen Momenten ein kleines Kuscheltier zu schenken. Ich finde es großartig, wie viel Liebe und Detail du in jedes Bärchen steckst.
AntwortenLöschenIch drücke dir alle Daumen, dass du eine gute neue Stelle findest, die dich zufriedenstellt und bei der du dich wohlfühlst.
Ganz liebe Grüße
Bianca
Liebe Ulrike,
AntwortenLöschendas tut mir leid für dich. Du hast dich im Patientenhotel so wohl gefühlt. Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du eine gute Lösung findest. Einen Job, in dem du dich wohlfühlen kannst und von dem du dir vorstellen kannst, dass du es bis zum Rentenbeginn schaffst.
Die Polizisten sind superschön. Eine gute Idee. Und ich finde, dass deine ganz besonders gut gelungen sind. Die aufgestickten Details sind klasse.
Liebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
Lydia
Awh, these are just adorable.
AntwortenLöschenLiebe Ulrike, die Bärchen sind ganz zauberhaft geworden, die Idee dahinter so schön. Wie toll, dass Du dich daran beteiligst.
AntwortenLöschenDie Arbeit...das ist ja eine ganz andere Geschichte. Wenn so mit den Angestellten umgegangen wird ist es vielleicht wirklich das Beste, dass Du dich nach einem anderen Job umsehen musst. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass Du schnell eine Stelle findest, in der Du dich wohlfühlst.
Ganz liebe Grüße Bettina
Liebe Ulrike, das ist schrecklich zu lesen - ALSO: Die Bärchen sind der Hammer, ABER das mit der Arbeit. Ich hatte mich sehr gefreut, dass du etwas feines für dich gefunden hast. Mir geht hier die Hutschnur hoch, wie mit dir umgegangen wird. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du ganz schnell etwas noch feineres für dich findest. Versuch dir immer den Spruch vorzuhalten: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich die nächste. Du weißt niemals, für was es gut ist und was sich hinter der neuen Tür "versteckt". Viele liebe Grüße und 101 Glücksklee für dich Sonja
AntwortenLöschenAch sind diiiie niedlich. Die haben mein Herz im Sturm erobert :-).
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Ingrid