Donnerstag, 8. Februar 2018

So geht´s! Rike und ihre Helferlein...

Heute habe ich, wie bereits versprochen, noch einmal Rike Busch vom Blog
Darüber freue ich mich besonders, denn Rike hat in diesen Post so viel Herzblut und tolle Informationen für Euch gepackt!
Es geht um ganz viel nützliches und wichtiges Zubehör beim Quilten und Patchworken.
Dann übergebe ich mal wieder der lieben Rike das Wort:
Moin Moin! ... Ich schon wieder...
Zunächst einmal möchte ich mich bei euch allen für die lieben Kommentare zu meiner eigenen Vorstellung und meinem ersten Gastbeitrag bedanken! 

Zu den Schneidematten, Rollschneidern und Linealen gab es noch einige gute Tipps und Hinweise, die ich euch nicht vorenthalten möchte: 



💬 Katrin schrieb, dass man wirklich NIE einen Kaffee/Tee/Heißgetränk direkt auf einen Schneidematte stellen sollte. Lieber einen MugRug nähen. Das erhöht die Langlebigkeit der Matten ungemein. 



💬Valomea gab den Tipp, Vliesreste mit einem Radiergummi aus der Schneidematte zu entfernen. Ich mache ich es mit Paketklebeband – hatte ich das eigentlich geschrieben? 

Außerdem schrieb Valomea absolut richtig, dass man sich tunlichst angewöhnen sollte, den Rollschneider beim Weglegen IMMER gleich zu zuschieben. Das verhindert unnötige Schnitte in den Fingern. Es gibt auch by the way Rollschneider, die sich automatisch schließen, wenn man sie los lässt. 

💬Marion nutzt für das Schneiden von Vliesen immer eine alte Matte. So umgeht sie das Problem mit den Fusseln in der Matte natürlich ganz einfach. 

💬Lari wies aus eigener Erfahrung darauf hin, dass nicht alle Rollschneider ohne Umbauten für Linkshänder geeignet sind. Das ist mir als Rechtshänder ehrlich gesagt, noch nicht weiter aufgefallen. 


💬Und Lehmi schrieb, dass der ganz kleine Rollschneider unverzichtbar bei der Dessous-Näherei ist. 

Bei meinem letzten Beitrag habe ich ja versprochen, dass ich euch in einem zweiten Gastpost etwas über meine liebsten Nähhelferlein schreibe.
Et voilà! Dieses Mal solltet ihr euch gleich eine Kanne Kaffee/Tee und einen ganzen Kuchen nehmen 😁


In bald 10 Jahren Quilterei und Näherei kommt so einiges zusammen, was ich einfach nicht mehr hergeben möchte. Und da m.E. es nur gaaaaanz wenige Quilter gibt, die keine Täschchen etc. nähen, wird es auch ein paar Helferlein zu sehen geben, die nicht unbedingt für die Herstellung von Quilts notwendig sind, sich aber bei Taschen und anderen Dingen als äußerst hilfreich erwiesen haben.

Dann wollen wir mal loslegen:

Ein wohl neben den Matten, Rollschneidern etc Utensil,
dass jeder von uns besitzt, ist ein Bügeleisen samt Bügelbrett.
Beim Bügeleisen habe ich mir letztens gerade erst ein neues zulegen müssen,
da mein altes von Vliesen verdreckt ist.
 Es gleitet nicht mehr gut. Wichtig ist mir, dass das Bügeleisen vorne eine Spitze aufweist. So kann man Nahtzugaben leichter auseinander bzw. umbügeln.
Außerdem habe ich mir ein kleines Bügelbrett gebaut, mit dem ich auch mal neben der Nähmaschine oder auf der Schneidematte bügeln kann.
Es besteht aus einer Holzplatte, dickem Bügelvlies und Leinen
 und ist ungefähr DIN-A-3 groß.

Außerdem sind Scheren so ein echtes Diskussionsthema, habe ich festgestellt.
Darf man mit einer Stoffschere auch noch etwas anderes schneiden?
Die größten „Diskussionen“ gibt es da sicherlich zwischen Näher(inne)n und „Nicht-Näher(inne)n“. Kennt ihr das auch?

Seit drei Jahren bin ich stolze Besitzerin einer Gingher-Stoffschere. Ein Traum von Schneiderschere! Aber auch nicht ganz günstig. Mit dieser Schere schneide ich wirklich NUR Stoffe. Und wehe, mein Mann würde sie für Papier benutzen!
Vliese und Papier schneide ich mit meiner alten Stoffschere vom Möbelschweden.
Sie hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet. Aber irgendwann ist die Schere nicht mehr für Stoffe geeignet. Zusätzlich habe ich mir mal im Zuge der Hochzeitsvorbereitung eine ordentliche, schwere Zick-Zack-Schere gekauft.
Mit der billigen Variante war das Schneiden einer Zick-Zack-Kante wirklich schwer bis unmöglich. Mit ihr geht es gut auch durch mehrere Lagen gleichzeitig. Ich nutze sie hauptsächlich beim Taschen nähen, wenn ich die Nahtzugabe in Rundungen kürzen will.

Und mit den großen Scheren komme ich auch gleich zu meiner kleinen Schere. Erschreckt nicht beim nächsten Bild – aber ich wollte nicht alles einzeln aufnehmen. ;) Ich gehe einfach mal die Nummern für euch durch.

1. Die kleine Schere liegt immer auf meiner Nähmaschine. Sie hat eine perfekte Spitze, ist kurz und die Griffe angenehm groß. Mit ihr schneide ich Fädchen beim Nähen ab. Ich komme wunderbar nah an den Quilt bzw. Stoff ran. Ein wenig aufpassen muss man natürlich, dass man nicht in den Stoff schneidet. 
2. Meine Nahtauftrenner - der braune von Clover war jahrelang mein Favorit. Er liegt durch den langen Griff gut in der Hand und man verkrampft sich nicht gleich die Hand, wenn man mal wieder eine lange Naht auftrennen muss. *gg* Den mit der Gummi-Kappe habe ich erst recht kurz. Welche Marke er ist, weiß ich leider nicht. Aber ich möchte ihn nicht mehr hergeben. Nach dem Auftrennen kann man die Garnfitzelchen damit einfach aus den Löchern rubbeln. Viel besser als mit dem Finger. 
3. Anstatt einem Kreidestück habe ich verschiedene Kreiderädchenstifte – in rosa, blau und weiß. Ich bin immer etwas vorsichtig, da die Kreide nicht von allen Stoffen ohne Waschen zu entfernen ist. Auch Ausbürsten hilft nicht immer – besonders bei dem rosanen, den man aber eigentlich am besten sieht. 


4. Dies sind meine beiden Markierstifte, die nach einiger Zeit an der Luft von alleine verschwinden. Links der dünne von Clover, rechts der dickere von Prym. Beide kann man auch mit Wasser entfernen. Bei allen Markierstiften gilt natürlich: Immer erst einmal testen, ob sie wirklich wieder von alleine verschwinden. 


5. Mein allerliebster Markierstift! Er wird nach einigen Sekunden bis max. 1min weiß und ist damit perfekt auf dunkleren Stoffen zu sehen. Mit Dampf/Wärme verschwindet er wieder. Bis jetzt hatte ich da nie Probleme mit. - Ganz im Gegenteil zu den Frixion Pens, die ja auch immer wieder wie irre angepriesen werden als Markierstifte, die bei Hitze verschwinden. Ich habe leider schon die Erfahrung machen müssen, dass ein Schatten auf den Stoffen zurückbleibt, der auch mit Waschen nicht immer ganz weg geht. Sehr ärgerlich, kann ich euch sagen. Seitdem benutze ich die Stifte nicht mehr auf Stoffen. Ach so, und aus leidiger Erfahrung: Wenn ihr die Stifte nutzt, um Nummern auf Zettel zu schreiben, mit denen ihr eine Reihenfolge markieren wollt… bügelt NIE über die Zettel!!!! *ggg* Denn die Schrift verschwindet auf Papier garantiert. Und übrigens könnt ihr die Schrift im Gefrierschrank wieder auftauchen lassen. Probiert es mal aus. ;-) 

6. Der letzte Markierstift ist ein Keramik-Druckbleistift. Die Linien sind besonders fein, aber nicht so leicht auf allen Stoffen aufzutragen. Auch sind sie schwer zu entfernen und daher nur zu empfehlen, wenn die Linien auf jeden Fall in der Nahtzugabe etc. verschwinden. 

7. Dieses merkwürdige Teil nennt sich „Handbügeleisen“. Am Anfang war ich skeptisch, aber damit lassen sich Nahtzugaben direkt nach dem Nähen ganz einfach „bügeln“. Viel besser als mit dem Fingernagel. Für mich meistens auch vollkommen ausreichend. 

8. Und schon wieder so etwas putziges mit dem passenden Namen „That Purple Thang!“. Ich nutze es hauptsächlich dazu, Stoffe unter den Nähfuß zu dirigieren oder zum Wenden und ausformen von Ecken. Schaut euch mal das ***Video*** an. Ich kannte nicht einmal alle Möglichkeiten, die dort gezeigt werden. 

9. Eine Pinzette darf bei mir nicht fehlen. Die Spitze ist abgewinkelt und äußerst spitz. Damit kann man besonders einfach Viertel- und Halbkreise nähen, indem man die Stoffe zum Nähfuß führt. Auch kann man so manchen widerspenstigen Faden damit leichter einfädeln. 

10. Dieser Stift ist ein nicht-permanenter Klebestift für Stoffe. Ich nehme ihn besonders gerne fürs Fast Paper Piecing, wenn man ein großes Stück Stoff annähen muss und er nicht so einfach zu fassen ist. 

Es gibt dafür auch Nachfüllpatronen, deren Hülle ich für meine gebrauchten und kaputten Nadeln verwende. So kann man sie sammeln und nach einiger Zeit sicher wegwerfen. Das Foto seht ihr weiter unten. 

11. Last but not least auf dem Bild seht ihr meine Fangnadel. Ich verwende ihn, um die Fäden der Overlock-Nähte zu sichern. Es funktioniert wie eine Häkelnadel, die sich beim Zurückziehen zu einer geschlossenen Öse schließt. 

Das war jetzt eine Menge, oder? Seit ihr noch dabei? Dann schon mal meinen höchsten Respekt! Habt ihr noch Platz für mehr Infos und Helferlein? Dann mal weiter!

Wechseln wir zum Thema Nadeln etc. Ich selber hefte äußerst selten meine Blöcke zusammen. Ergeben aber die Blöcke hinterher ein regelmäßiges und offensichtliches Raster, nehme ich gerne die Doppelnadeln von Clover. Sie kann ich gleichzeitig links und rechts der Naht setzen und es verrutscht beim Zusammennähen nichts mehr. Die Nahtstöße werden damit perfekt.
Sollte ich doch mal dicke Stoffe oder Reißverschlüsse zusammenheften müssen, nehme ich manchmal gerne diese kurzen und äußerst spitzen Nadeln mit Glaskopf. Über sie kann man im Notfall auch mal drüber bügeln. Allerdings macht man sich damit auch unter Umständen die Bügelsohle kaputt.

Allgemein werden die Nadeln in einer kleinen Cremedose aufbewahrt. Wenn ich einzelne Nadeln am Schneidetisch benötige, nehme ich meine kleine Magnetschüsselchen. Es ist ein kleiner Porzelanteller, unter den ich einen dünnen Magneten geklebt habe. Dadurch fliegen die Nadeln nicht herum und gefährden unseren kleinen Mann.

Praktische Helferlein, aber bestimmt kein Must-Have sind die Nummernnadeln.
Die Zahlen 1 bis 20 sind auf die Köpfe gedruckt.
Die Nadeln sind relativ dick, aber wenn man viele
Blöcke oder Stoffe in der richtigen Reihenfolge benötigt, sehr praktisch.

Meinen Nähmaschinennadeln habe ich vor einiger Zeit ein Nadelkissen genäht, in dem ich die bereits benutzten Nadeln reinstecke und so ganz leicht überblicken kann, welche Nadeln da sind. Gefüllt ist es seit neuesten mit gehäxelten Walnussschalen. Gesehen habe ich das in den USA, aber leider nicht kaufen können. Sie sollen die Nadeln beim Reinstecken schärfen. Jetzt habe ich sie auch hier in Deutschland bekommen, allerdings noch sehr teuer. Ob es hilft, kann ich euch leider noch nicht sagen.

Die neuen, noch nicht benutzen Nähmaschinennadeln bewahre ich in den kleinen Hüllen auf, in denen man sie kaufen kann. Alle zusammen findet man bei mir in einer leeren Aurifil-Spulen-Box. Hier sind auch noch ein paar Nähmaschinenfüße untergebracht, die ich eher selten verwende. Und in der Box ist auch immer die leere Nachfüllhülle, in der ich die stumpfen bzw. kaputten Nadeln sammel.

Meine Quilts hefte ich am liebsten mit den gebogenen Sicherheitsnadeln. Alternativ kann man auch Heftgarn, Sprühkleber oder eine Heftpistole nehmen.
 Das muss jeder für sich entscheiden.

Wenn ich dann zum Schluss das Binding annähe, verwende ich eigentlich nur noch meine Wonder Clips. Nie mehr Nadeln im Oberschenkel oder Bauch beim Binding annähen. :-) Auch bei Reißverschlüssen nehme ich sie z.B. gerne. Besonders praktisch sind sie, wenn man z.B. Leder nähen will und mehrere Lagen zusammennähen möchte. Dann würden Nadeln Löcher verursachen, die man nicht mehr beseitigen kann. Da sind die Wonder Clips einfach unschlagbar.

À propos Reißverschlüsse: Wenn ich sie einnähe, verwende ich auch gerne Stylefix. Das doppelseitige Klebeband hält den Reißverschluss an Ort und Stelle und verklebt die Nähmaschinennadel nicht. Und so eine Rolle mit 50m hält eeeeeewig.

Wenn es übrigens um Genauigkeit bei der Nahtzugabe ist
 und sie breiter als ¼“ ist (Dafür habe ich einen extra Nähfuß.),
 nehme ich gerne die magnetische Führungsschiene (der schwarze Smily).
 Ich kann sie auf die Lochplatte meiner NäMa setzen
und habe so eine perfekte, gleichmäßige Nahtzugabe.
Der andere Magnet ist besonders stark und sollten mal Nadeln runterfallen
– vielleicht auch mal zwischen zwei Regale –
 so kann ich sie damit locker wieder „rausziehen“ und aufnehmen.

Die beiden Magnete hängen übrigens, wenn ich sie nicht benötige, an meiner zusätzlichen Lampe, die mir meinen Nähbereich ausleuchtet. Sie steht rechts, erhöht in einem Regal und hat einen Schwanenhals, so dass ich sie mir so ausrichten kann, wie ich es benötige. Gekauft habe ich sie beim Möbelschweden.

Die Lampe ist auch super hilfreich,
wenn ich meine NäMa mal wieder von der Staubmäuseinvasion befreien muss.
 Dafür verwende ich in erster Linie zwei Helfer aus der Fotografie –
einen kleinen Blasebalg und einen sogenannten LensPen mit einem weichen Pinsel.
 Ich habe auch eine Flasche Druckluft. Diese benutze ich aber eher ungern, da es selten reine Druckluft ist und die Beimischungen der Elektronik schaden können.

 Außerdem kann man sich mit dem hohen Druck den Dreck auch weiter in die Mechanik reinpusten und u.U. etwas auf Dauer kaputt machen. Also Vorsicht! Wenn ihr euch nicht sicher seid, bringt eure Maschine lieber einmal mehr zur Wartung und Reinigung als einmal zu wenig. Dabei wird die Maschine auch gleich wieder richtig eingestellt und alles überprüft.

Wenn ihr die Lochplatte entfernen wollt, benötigt ihr meistens einen Schraubendreher. Kennt ihr das? Der Schraubendreher, der bei der NäMa dabei war, passt meist nicht zwischen Näharm und Lochplatte. Das Aufschrauben wird da echt zur Tortour. Aber in den USA habe ich DEN Schraubendreher für diese Arbeiten gefunden. Schaut mal, wie kurz und dick er ist. Man kann ihn super anpacken und kommt doch an alle Stellen leicht ran. Ich habe sie leider hier noch nicht finden können und habe mir ein paar von einer Freundin aus den USA mitbringen lassen. Schade, dass es sie hier noch nicht gibt.

Und wenn ihr die Lochplatte schon mal ab habt, dann könnt ihr bei mir in der Spulenkapsel einen kleinen flachen Ring sehen. Es ist eine Teflonscheibe, durch die sich die Spule in der Kapsel leichter drehen kann. Sie verhindert Probleme bei der Fadenspannung – insbesondere beim Quilten.

Beim Freemotionquilting benutze ich übrigens immer meinen Surpreme Slider – eine Teflonmatte, die man beim Quilten auf den Anschiebetisch legt. Dadurch gleitet der Quilt besonders leicht und es lassen sich auch kleine Quiltmuster ohne Ruckeln quilten. Zusätzlich verwende ich gerne mein Quilthandschuhe. Es sind feine Baumwollhandschuhe, deren Spitze in Gummi getaucht wurden. Dadurch haben die Fingerspitzen Gripp und man kann den Quilt leichter unter der Nadel führen. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen. Ich habe die Machinger Handschuhe für mich entdeckt.


Und wenn ich dann doch mal mit der Hand quilten oder nähen muss – was ja bekanntlich nicht so mein Ding ist – dann nehme ich gerne meinen Leder-Fingerhut und Nadelzieher. Selbst bei mehreren Lagen kann man die Nadeln damit gut durchziehen und rutscht nicht immer mit der Hand ab.

Und wenn die Fäden alle vernäht sind,
dann müssen die abgeschnittenen Fäden ja auch irgendwohin.
 Schon als Schülerin habe ich einen Henkeleimer geschenkt bekommen,
 den ich immer für kleine Restabfälle genutzt habe.
Er hängt neben meinem Nähtisch an einem Ring,
an dem auch meine Sonderlineale hängen.
 Dahinter seht ihr ein paar Körbchen.
 Ursprünglich in der Badezimmerabteilung gekauft und für Gewürze in der Küche verwendet, hängen sie nun zwischen meinen Möbelschweden-Regalen
und bewahren Kleinigkeiten auf.

À propos Fäden: Wie bewahrt ihr eure Unterfadenspulen auf?
Nach einiger Zeit hat frau ja doch ganz schön viele. Für die Garnspulen gibt es ja so hübsche Hinsteller oder Wandaufhänger. Im Netz habe ich dann mal auch so einen Aufsteller für Garnspulen gesehen. Wie cool!
 Und da ich eine ganz liebe Schwester und einen lieben Schwager habe,
 haben sie mir so einen Spulenhalter selbst gebaut. 

So, das war es jetzt von mir. Hat jemand durchgehalten? Dann Hut ab!
Das war eine ganz schöne Menge und ehrlich gesagt noch nicht einmal alles. *gg*
 Schlimm oder? Aber zum Glück sind ja die meisten Sachen Anschaffungen fürs Leben oder halten zumindest viele, viele Jahre.
Wie geht es euch denn?
Habt ihr auch so viele Helferlein oder seid ihr eher spartanisch unterwegs?
Schafft ihr es dabei noch Ordnung zu halten oder müsst ihr notorisch aufräumen?
 Ich gestehe, dass ich eher zu der zweiten Gruppe gehöre, auch wenn vieles seinen festen Platz hat und gleich wieder weggeräumt wird.
Aber ein paar mehr Regale und Schränke würden doch sehr helfen.

Aber das Thema „Ordnung“ kommt meine ich noch später im Jahr dran. Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Mädels alle noch schreiben werden. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß und freue mich auf eure Kommentare!
Eure Rike :0)
PS: Falls ihr euch wundert, dass ich euch nur Links von Herstellern gebe, liegt das daran, dass ich keinen Shop bevorteilen will. Fragt mal bei euren lokalen „Dealern“ nach oder eurem bevorzugten Online-Shop.

Kommentare:

  1. Liebe Rike,

    wow ich denke da hast du jetzt einen richtig tollen Überblick über die Nähhelferlein gegeben. :) Ich habe auch eine Bastelschere und eine Stoffschere...das ist aber eigentlich durch die Kiddies so gekommen. :) Da ich immer eine Schere gesucht habe und keine Griffbereit hatte.

    Deine "Bügelhilfe" finde ich sehr spannend...die kannte ich noch nicht.
    Aber eine verklebte Bügelunterlage...die kennen wir wohl alle oder?

    Einen tollen Donnerstag wünscht dir die Nähbegeisterte

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  2. Liebe Rike,
    danke für diesen tollen und so ausführlichen Post! Ich habe viel gelernt und kann mir sehr hilfreiche Tips und Tricks mitnehmen!
    Liebe Ulrike,
    danke für diesen tollen GAstbeitrag, den Du uns hier zeigst!
    ღ Ich wünsche Dir einen schönen und zufriedenen Tag ღ
    ♥ Allerliebste Grüße nach Dänemark, Claudia ♥

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  3. uuuuuaaaaaaaaaa - wow - das war eine menge an info und soooo tolle sachen dabei - auch für nicht quilter - ich habe ja zum normalen nähen auch schon einiges, aber du bist ja da noch viel, viel, viel besser ausgerüstet. da werde ich mir das ein oder andere teilchen mal genauer ansehen *hihi*
    lg von der numi

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  4. Auch bei mir haben sich ne ganze Menge Helferlein angesammelt. Sie dürfen auch alle helfen, doch in diesem Post hab ich wieder einiges dazu gelernt. Danke.
    LG Silvi

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  5. Hui...das war jetzt echt eine Menge Input....aber klasse!!! Da werde ich mir Einiges zu Herzen nehmen! :-)
    Lieben Gruß
    Gisi

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  6. liebe Ulrike
    da sind ja tolle Tipps dabei.....ja Ordnung ist manchmal gar nicht so einfach;-)
    ich wünsche dir einen tollen Tag
    Liebe Grüße SilviA

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  7. Liebe Rike,
    wunderbare Tipps hast du hier zum Besten gegeben...die meisten Helferlein, befinden sich auch in meinen Diensten;-). Du hast alles toll erklärt- Danke!

    LG Klaudia

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  8. Super Post und ganz tolle Tipps! Auch wenn ich schon einiges davon nutze, so habe ich hier aber auch Anregung für weitere Helferlein gefunden. Danke :)
    LG
    Sandra

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  9. Toller Input und super beschrieben. Das hat Spaß gemacht zu lesen.
    Ich gehöre zu den eher spartanisch ausgerüsteten Patchworkern, was dem klammen Budget geschuldet ist. Im Laufe der Jahre habe ich einiges zusammen getragen. Nebenbei bin ich auch noch chaotisch veranlagt, vergesse gerne, was ich wo abgelegt habe. Ihr wisst nicht zufällig, in welcher Kiste ich mein Ad-a-Quarter Lineal habe. Suche ich seit drei Wochen.🤪
    Winkegrüße Larissa

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  10. Hallo Ulrike,
    Danke für den schönen Post mit vielen hilfreichen Tipps.
    Ich bin eher spartanisch veranlagt und suche immer günstige Alternativen.
    Z. B. schneide ich mir Nadelzieher aus alten Fahrradschläuchen. Kostet nichts und funktioniert wunderbar oder Handschuhe habe ich supergünstig beim Reiterzubehör gefunden.
    Und mein Maschinenreinigungs-Hit ist der Trinkstrohhalm aus Silikon für Babyflaschen, den ich einfach über den Schlauch meines normalen Haushaltsstaubsaugers stülpen kann.Siehe hier: https://lintlady.blogspot.de/2017/02/hilfsmittel.html
    LG Doris :o)

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  11. Uiuiui, das war ja ganz schön viel. Aber ich habe durchgehalten ;) :D Die Helferlein sind wirklich interessant. Ein paar kannte ich schon, aber es könnte durchaus noch das ein oder andere den Weg in die Fitzfädelstub finden.
    Vielen Dank für diesen tollen, ausführlichen Einblick.
    Liebe Grüße, Susanne

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  12. Klasse! Das ist ein wunderbarer Rundschlag durch die vielen Helfer, die man so haben kann - aber nicht muss. Manches begeistert einen schon sehr und man möchte es nie mehr missen! Das selbst gebaute Bügelbrettchen fehlt mir in meiner Sammlung (ziemlich dringend, muss ich feststellen! :-)
    Die Doppelnadeln brauche ich auch ganz, ganz dringend!!
    Ansonsten ist mein Spezial-Tipp für Quilthandschuhe: https://www.engelbert-strauss.de/handschuhe-pvc-noppen-besatz/pvc-strickhandschuhe-rondo-praezision-2200480-7614508-0.html
    für ganz kleines Geld und mit den fehlenden Fingerspitzen perfekt, man kann auch mal eine Stecknadel rein oder raus, etwas abschneiden, ohne dass man den Handschuh ausziehen muss.
    Kleben geht auch prima mit normalem Büroklebestift - wäscht sich wieder aus.
    LG
    Valomea

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  13. Toll geschrieben Rike !!!
    Auch wenn sich bei mir schon diverse Helferlein eingenistet haben, die eine oder andere Idee habe ich doch noch entdeckt.
    Nicht mehr missen möchte ich übrigens auch mein kleines, selbstgebautes Bügelbrettchen.
    Liebe Grüße
    Jeannette
    PS Ganz lieben Dank auch an Ulrike für das Bereitstellen dieser Plattform !!!!!!

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  14. Hallo, Ihr Zwei!!!
    Vielen Dank für die Fortsetzung zu den Helferlein, da ist das Angebot riesig und die Auswahl oft schwierig... Die nummerierten Nadeln sind seit einiger Zeit meine Favoriten, ich habe lange und sehr spitze erwischt (vllt ein anderer Hersteller?) Nach den Doppelnadeln werde ich mal Ausschau halten und auch eine richtig gute Stoffschere steht schon lange auf meiner Wunschliste.
    Vielen Dank für Deine Empfehlungen, liebe Rike und Dir, liebe Ulrike, für Deine Aktion!!!.
    Ganz liebe Grüße an Alle, Katrin

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  15. Wow - am meisten interessieren mich nun diese Fangnadel und die Nadeln mit den Ziffern finde ich auch sehr cool. Das Handbügeleisen hieß bei meiner Oma immer Falzbein... LG Ingrid

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Ich freue mich über jeden Beitrag, also nur los :0)....

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