Mittwoch, 31. Januar 2018

Ich schwöre, das ich ein Tunichtgut bin!

...jedenfalls, wenn es nach meinem Allerliebsten geht :0)
Flusen und Stoffreste säumen meinen Weg durchs Haus - unter sämtlichen Socken, Schuhen, an der Hose....
Aber: 
aus ganz vielen Stoffresten sind jetzt wieder zwei Blöcke für meinen
Das Nähen der Blöcke geht recht gut, aber man muss aufpassen und sich konzentrieren, sonst näht man irgendwelchen Blödsinn zusammen und ist dann mit dem Nahttrenner zugange :0)
Ich bügele jede Naht, das klappt ganz gut, noch ...

Unheil angerichtet - mein 5. Block: Zauberbücher
Da ich schon so fleissig war und alle Titel, na ja, fast ins Deutsche übersetzt habe, kann ich schon mal Titel zu den Büchern zuordnen, so wie Anni das schon gemacht hat....

- Handbuch der europäischen Magierausbildung
- Verwandlungen für Anfänger von Emeric Switch
- Sonette des Zauberers
- Neue Theorie der Numerologie

mein 6. Block: ein verkorktes Fläschchen mit Zaubertrank

Hier sind zwei Titel zu beschriften:

-Zaubertränke und Zauberbräue von Arsenius Jigger
- Höchst potente Zaubertränke

Also, wie Hermine schon sagt
" When in doubt - go to the library!"   Im Zweifelsfall - geh in die Bibliothek!"

In diesem Sinne geh ich dann mal und näh noch ein paar Bücher...
Mal sehen, ob Anni, Anela und Susanne schon weitergekommen sind mit ihren Blöcken.
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Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)




Dienstag, 30. Januar 2018

So geht´s : Wissenswertes über Rollschneider, Matten und Lineale...

Heute habe ich also Rike Busch 
vom Blog "Quilts und andere schöne Sachen" zu Gast 
bei mir im Blog und freue mich auf Ihren tollen Beitrag. 
Dann übergebe ich mal das Wort an Rike, sie erzählt Euch heute wissenswertes rund ums Thema Schneiden und messen:

Ich freu mich so, dass ich euch hier ein wenig was 
zum Thema „Schneiden und Lineale“ erzählen darf.

Tja, wo fange ich da an? Was jeder braucht, ist auf jeden Fall eine Schneidematte.
 Also starten wir damit! Nehmt euch einen Kaffee oder Tee und lehnt euch zurück.

Für den Anfang reicht sicherlich eine Schneidematte. Ich empfehle euch, nehmt eine Matte von der Größe, wie ihr sie gut unterbringen könnt. Damit meine ich, dass sie dauerhaft an einem Platz liegen kann oder ihr sie einfach und unkompliziert transportieren könnt.

 Die Matten mögen es nämlich gar nicht, wenn sie längere Zeit stehend oder gebogen gelagert werden. Auch Hitze – gerade in Kombination mit stehender Lagerung – führen zu Verformungen, die man nur sehr schwer bis gar nicht wieder raus bekommt – leider spreche ich da aus Erfahrung.

Ich habe mit einer Matte in der Größe DIN-A-3 (ca. 30 cm x 40 cm) begonnen. 
Eine gute Anfängergröße. Diese Matte hatte ich noch aus meiner „Vor-Patchwork-Zeit“ aus der Bastelabteilung. Sie war zwar selbstheilend, aber sehr fest und dicker als eine Stoffschneidematte. Das ist für die Langlebigkeit der Rollschneiderklingen nicht besonders förderlich. Sie verlieren schnell an Schärfe und schon leichte Kurven sind schwer zu schneiden, da der Widerstand sehr hoch ist. 

Früher waren Schneidematten immer grün mit weißem oder gelbem Raster.
 Der größte Nachteil: Einige Stofffarben sind darauf wirklich schwer zu sehen. Seit einiger Zeit gibt es aber auch bunte Matten in nahezu allen Farben.
 Vor zwei Jahren habe ich mir auf der Nadelwelt in Karlsruhe eine graue Matte gekauft. Farblich gesehen finde ich sie viel besser als eine grüne Matte – alle Stoffe sind gut zu sehen, aber sie ist einfach nicht vergleichbar z.B. mit den Olfa-Matten, die es in grün oder pink (die Farbe ist nicht meins) gibt. 

Die Matten sind relativ dünn. Dafür kann man z.B. Kurven leicht schneiden. Außerdem kann man Vliesreste leicht mit Klebeband entfernen und trotzdem sind sie sehr langlebig. Und genau deswegen, werde ich mir im Mai die etwas teurere Matte kaufen. Ich ärgere mich gerade sehr über die graue Matte, auf der ich alle Stoffe super sehe, dafür aber die Vliesreste kaum bis gar nicht wieder wegbekomme.
Neben der großen Matte, habe ich noch drei Matten, die ich gerne benutze:

Das ist zum einen eine Mini-Matte (ca. 4“ x 6“) groß. Sie liegt oft neben meiner Nähmaschine – vor allem, wenn ich Fast Paper Piecing (FPP) mache. Dann muss ich nicht jedes Mal aufstehen und zur großen Schneidematten laufen, wenn ich die Stoffe anpasse.

Dann habe ich noch eine drehbare Matte.
 Sehr praktisch, wenn ihr z.B. nach dem Nähen einen Block begradigen wollt und der Block sich leicht verzieht. Dann kann man die ersten zwei Seiten beschneiden und dann einfach die Matte drehen ohne den Block auch nur anzufassen.

Die letzte Matte ist wirklich Luxus für mich. Es ist eine faltbare Matte

Sie ist ein Mitbringsel aus dem USA-Urlaub letztes Jahr und hat mir über die Feiertage viel Freude bereitet. Zusammengefaltet ist sie DIN-A-4 groß und aufgeklappt dann doppelt so groß. So spart sie beim Transportieren viel Platz und man hat doch eine vernünftige Größe zum Arbeiten.

Kommen wir zum Thema „Rollschneider“. 

Ich hatte lange nur einen Rollschneider mit einem Durchmesser von 45mm. Das reicht eigentlich auch vollkommen. Man kann damit locker mehrere Lagen Stoff schneiden und leichte Kurven sind auch möglich. 
Wenn man mehr Kurven schneiden möchte, empfehle ich euch die nächst kleinere Größe (28mm). Mit diesem schneide ich z. B. die Schnittmuster für Kleidung gerne. 
Es gibt noch kleinere Rollschneider. Ich besitze auch solch einen, aber wirklich nutzen tue ich ihn nicht.

Beim Thema „Lineale“ kann man jetzt wieder ausschweifen. 

Ich habe mit einem 15cm x 30cm Omnigrid-Lineal angefangen. Absolut ausreichend. In der Zwischenzeit habe ich ewig viele Lineale in den verschiedensten Größen und Formen zu Hause rumstehen und hängen. Trotzdem sind meine absoluten Favoriten aus Überzeugung seit einiger Zeit die Lineale von „CreativeGrids“. 

Ihr Vorteil? Sie sind schwarz/weiß bedruckt und damit immer gut lesbar und für mich noch viel wichtiger rutschfester als die üblichen Lineale. Der Rand und noch zusätzlich einzelne runde Stellen sind angeraut, machen den Baumwollstoff aber nicht kaputt. Es gibt sie in großer Auswahl sowohl in Inch als auch cm.

Ich nähe eigentlich fast nur noch in Inch und folgende Lineale schaffen es regelmäßig auf meinen Schneidetisch:
1“ x 6“  perfekt neben der NäMa für kleine Schnitte

3.5“ x 3.5“ ebenfalls eine perfekte kleine Größe neben der NäMa

6.5“ x 6.5“ für schone viele Blöcke eine gute Größe - z.B. für alle Tula Pink City Sampler Blöcke, da diese 6.5“ im Quadrat groß sind

6“ x 12“  das Äquivalent zum 15cm x 30cm Linieal – der perfekte Allrounder

6“ x 24“ perfekt, wenn man Stoffe über die komplette Breite des Ballens schneiden muss – z.B. 2.5“ (Jelly Roll Streifen)

12.5“ x 12.5“ wunderbar für große Blöcke oder Streifen, die breiter als 6“ sein sollen

Uff, schon eine ganz schöne Menge, oder? Und das sind nur „Standard“-Lineale in Inch. Es gibt noch zig Sonderlineale für besondere Formen und Blöcke. 
Ich verwende gerne die Lineale von Jaybird Quilts. Da ist zum Beispiel das „Hex’n’more“ – wie der Name schon erahnen lässt, lassen sich damit ganz easy peasy halbe und ganze Hexagons, Dreiecke und Diamanten zuschneiden.
 Es gibt es in groß und in der Mini-Variante.
 Ich besitze beide und möchte sie nicht missen. Ergänzend dazu nutze ich noch das „Sidekick“-Lineal. Auch davon gibt es zwei Größen. Es lassen sich Dreiecke in verschiedenen Formen und Rauten damit kreieren.

Ansonsten nutze ich noch gerne meine Add-An-Eight und Add-A-Quarter Lineale. Sie werden zum Begradigen von Nahtzugaben beim FPP verwendet. Dazu kommt aber bestimmt noch mehr beim entsprechenden Thema.

Und dann gibt es noch Lineale zum Quilten – für die sogenannte Rulerwork. 
Ich denke, das ist ein Thema für sich und für den Anfang wirklich zu viel an dieser Stelle. Ich habe einige, aber ehrlich gesagt, leider noch nicht soooo viel verwendet.

So, ich glaube, das reicht für heute, oder?
 Bei allem gilt, dass ihr wirklich nicht alles auf einmal benötigt! Eine Schneidematte, einen Rollschneider und ein Lineal und ihr könnt schon gaaaanz viel damit machen. 

Mein Tipp: Geht in den Patchworkladen eures Vertrauens, schaut euch mal alles in Ruhe an und lasst euch beraten. Und wenn ihr keinen in erreichbarer Nähe habt, schreibt doch mal den Online-Shop eures Vertrauens an. Die meisten werden euch sicherlich auch online weiterhelfen.

Demnächst werde ich euch noch meine Lieblingshelferlein vorstellen. 
Ulrike und ich haben aber spontan entschlossen, dass das Thema doch vom Umfang her einen eigenen Post verdient. Also bis bald an gleicher Stelle! Ich freu mich schon sehr auf euch und eure Kommentare!

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir doch einfach. Ich versuche gerne euch weiterzuhelfen.

Eure Rike 


Ich hoffe,Rikes Beitrag hat Euch genauso gut gefallen, wie mir :0) 
Ich habe jetzt wirklich einen guten Überblick über die verschiedenen Lineale, Rollschneider und Matten - und weiss, das ich noch ganz dringend Zubehör brauche!

Ihr dürft gespannt sein, denn nächste Woche geht es dann weiter mit den praktischen Helfern in der Nähbude - also, bleibt dran und schaut wieder bei mir rein!
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Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Montag, 29. Januar 2018

So geht´s: mein erster Gastblogger geht an den Start!

Heute startet meine grosse Serie rund um´s Patchworken und Quilten
" So geht´s"

Jeden Monat könnt Ihr hier spannende Themen aus diesem Bereich von meinen Gastbloggern lesen - von Bloggern für Blogger....

Was ich noch immer nicht so richtig fassen kann, ist, das sich tatsächlich 12 Gastblogger dazu bereiterklärt haben, hier bei mir mitzumachen, das ist wahnsinnig toll!
Vielen herzlichen Dank nochmal an Euch alle! :0)

Meine erste Gastbloggerin wird Rike Busch vom Blog
sein. Sie bloggt seit 2011 über Themen wie Patchwork, Quilting, aber auch Taschen, Kleidung, Reisen und Geschichten aus ihrem Leben.
Ich war sehr beeindruckt, was für tolle Sachen Rike werkelt und wie kreativ sie ist, als ich auf ihren Blog gestossen bin. Irgendwie bin ich dann auch weiter auf viele andere Blogs geraten, die mit Patchwork und Quilten zu tun haben.
Mich reizen die tollen Techniken, die Genauigkeit und Präzision, mit denen die Sachen gearbeitet sind -
und das viele Herzblut das darin steckt- in jeder einzelnen Arbeit!
Ihr findet Rike auch bei Instagram...


1. Stell Dich bitte kurz vor: Wer bist Du und was machst Du so? 



Mein Name ist Friederike, aber jeder nennt mich eigentlich nur Rike. Ich bin 36 Jahre alt, glücklich verheiratet und Mutter eines 1-jährigen Sohnes.
Anfang September letzten Jahres bin ich nach knapp einem Jahr Elternzeit wieder in meinen Job als Bauingenieurin im Bereich Baudynamik eingestiegen. Früher bin ich durch die Arbeit viel gereist, bis nach Russland hat es mich da schon verschlagen, aber im Moment beschränkt es sich auf den Großraum Stuttgart.
Basteln und Handarbeiten gehören eigentlich schon immer zu meinem Leben. Schon als kleines Mädel hat mir meine Mutter das Klöppeln und Sticken beigebracht.
Klöppeln
 Im Studium habe ich mir eine Nähmaschine gewünscht und das Nähen selbst beigebracht. 2010 bin ich dann zum Patchwork gekommen und seit 2011 schreibe ich auf meinem Blog „Quilts und andere schöne Sachen“.
Ich bin auch in zwei Patchworkgruppen aktiv – den Cannstatter Stichlingen und der Modern Quilt Guild Stuttgart.

2. Wie bist Du zum Quilten/ Patchworken gekommen? 

Wann genau ich das erste Mal vom Patchwork gehört habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Aber schon etliche Jahre hatte ich im Kopf,
einen riesen Quilt aus gaaaaaanz vielen kleinen Quadraten zu nähen.
Frag mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber manchmal habe ich so wahnwitzige Ideen, die sich im Kopf festsetzen. *gg* 2009 hatte ich Besuch von einer guten Freundin. Per Zufall sind wir auf den letzten Drücker in die Ausstellung der Cannstatter Stichlinge in der Cannstatter Stadtkirche gegangen. Welch ein Traum diese schönen Decken! Da war klar, dass ich das auch machen wollte.

 Eine Nähmaschine hatte ich schon, ein Patchworkbuch für Anfänger war schnell gekauft. Durchgelesen und das Großprojekt gleich mal nach hinten geschoben. 2010 begann ich mein erstes Projekt - eine Krabbeldecke für meinen kleinen (inzwischen ehemaligen) Nachbarn zur Geburt.

Und passend wurde die Decke in der Nacht fertig, in der der kleine Mann geboren wurde. Naja, und damit war ich dann mit dem Patchwork- und Quiltvirus infiziert!

3. Welche Muster und Techniken magst Du, Welche weniger? 

Ich liebe im Moment unifarbende Stoffe – in erster Linie Oakshott fabrics und Robert Kaufmann Kona Cottons. Zusätzlich sind aber auch Tula Pink Stoffe ganz oben auf meiner Favoritenliste. Zusammenfassend kann man auch sagen – Hauptsache modern.
Dresden Plate Tischläufer
Was für mich gar nicht geht, sind Rosenstoffe oder Kaffe Fassett Stoffe. An Mustern und Pattern probiere ich gerne aus – alles, was mit der Nähmaschine zu nähen ist, gerne auch mal in der freien Schneidetechnik, denn zugegebenermaßen bin ich kein Fan von Handnäharbeiten. Ich bewundere alle, die applizieren oder English Paper Piecing (manchmal auch Lieseln genannt) machen – wunderschöne und vor allem bewundernswerte Arbeiten, aber ich habe einfach nicht die Geduld dafür.
Hexagons
Was ich noch sehr gerne mache, aber leider in den letzten zwei Jahren durch Schwangerschaft und unseren kleinen Sonnenschein viel zu kurz gekommen ist, 
ist das Quilten. 
Freihandquilten ist schon lange mein Fable, das Quilten mit Longarm Rulern probiere ich gerne aus. 

4. Hast Du Ein grösseres Projekt, das Du bald in Angriff nehmen möchtest? 

Eines? Öhm, mehrere! Im März ist da die Ausstellung in Nürtingen. Dafür muss ich noch einen kompletten Quilt patchen und quilten. Da muss ich auf jeden Fall besser gestern als morgen anfangen. Aber unter Druck klappt es meistens am besten bei mir.
Der zweite Quilt muss noch gequiltet werden. Außerdem wird mein großes Patenkind im April konfirmiert und ich möchte ihm einen Quilt schenken. Das kommt dann direkt nach den Ausstellungsquilts. Und dann liegt da noch mein Tula Pink City Sampler Top. Das wartet auch sehnsüchtig darauf unter die Nadel zu kommen. Außerdem möchte ich mir eine neue Handtasche nähen. Griselda von Machwerk hat geniale Schnitte und noch bessere Anleitungen.


5. Was bedeutet für Dich Dein Hobby? Was machst Du sonst noch so in deiner freien Zeit? 

Mein Hobby ist definitiv mein Ausgleich zum Job und ein schöner Abschluss nach einem stressigen Tag. Zum Nähen komme ich im Regelfall erst, wenn der kleine Mann schläft. Dabei komme ich einfach gut runter und kann mich ablenken.
 Neben dem Patchwork nähe ich auch noch Kleidung – in erster Linie für unseren kleinen Sohn – und gerne auch mal Taschen und andere Sachen, die nicht unter Patchwork fallen.

Ansonsten verbringe ich natürlich viel Zeit mit unserem Sonnenschein. Außerdem backe und koche ich gerne, mache etwas Scrapbooking in Form von Karten sowie malen, basteln und werkeln allgemein.

Hauptsache irgendwie kreativ. Durch unseren kleinen Herrn komme ich auch wieder vermehrt zur Musik. Die Querflöte kommt wieder zum Einsatz und das Gitarre spielen versuche ich mir ein wenig selbst beizubringen. 

6. Was inspiriert Dich für Deine Arbeiten? Zuerst die Stoffe oder das Projekt, das Du vor Augen hast? 

Meist sehe ich die Stoffe und verliebe mich einfach in sie. Selten sehe ich sie aber und weiß sofort, was ich daraus nähen will. Eher lagern sie eine gewisse Zeit in meinem Fundus bevor sie zum Einsatz kommen. Meist sehe ich ein Quiltmuster bei anderen Bloggern im Netz oder in meinen Patchworkgruppen, manchmal in Büchern. Und dann weiß ich oft auch gleich, welche meiner Stoffe ich dafür nutzen möchte.
Im Moment stehe ich auf kleine Quilts.
So habe ich z.B. beim Quilt Along von „6Köpfe - 12Blöcke“ mitgemacht,
die Blöcke aber anstatt 12“ nur 3“ groß genäht.


7. Wie sieht Dein Nähbereich aus? Welche Maschinen und Arbeitsmittel benutzt Du? 

Öhm… Chaotisch! *gg* Viel zu viel Zeug auf zu wenig Platz. Mein Kreativzentrum, wie ich es gerne nenne, teile ich mir mit meinem Mann und seinem Schreibtisch und Modellbau.

Mein Schreibtisch ist zwar mit 90cm x 160cm echt groß,
aber mit zwei Nähmaschinen (eine Janome MC6600 und eine Singer Overlock)
 dann doch schon wieder gut belegt.


Außerdem muss im Moment alles Mögliche vor unserem kleinen Wirbelwind hochgelegt werden. Das landet dann auch erst einmal bei mir auf dem Schreibtisch, da der Schneidetisch (eine Kommode vom Möbelschweden) nicht hochgenug ist. In regelmäßigen Abständen wird dann aufgeräumt. Aber dank des wirklich großen Anschiebetischs meiner Janome ist immer genug Platz zum Nähen.
Meine Stoffe landen in durchsichtigen Boxen vom Möbelschweden. Garne – ich bevorzuge da im Moment eindeutig Aurifil und KingTut – werden in Holzboxen und Boxen von ArtBin aufbewahrt. Ansonsten gibt es viele Täschchen, die meine Wonderclips, Scheren, Sicherheitsnadeln usw. beherbergen.
Täschchen für Wonderclips

8. Wo stöberst Du gerne nach Materialien/ Stoffen? Hast Du Lieblingsshops? Kaufst Du auch Stoffe im Netz? 

Bis Ende 2015 hatten wir hier in Stuttgart mit „Nadel und Faden“ einen wunderschönen Quiltshop. Bis heute mein absoluter Lieblingsladen. Leider ist er aus Altersgründen geschlossen worden. Seitdem bin ich darauf angewiesen auch mal im Internet Stoffe zu kaufen. Das mache ich aber eigentlich relativ ungerne, da die Farben doch nicht immer so gut auf dem Monitor rüberkommen. Wenn ich die Stoffe schon kenne oder eine Stoff- oder auch Garnkarte habe, bestelle ich auch ohne weiteres im Netz. Wenn mir eine Stoffreihe gefällt, wird sie auch gerne mal bestellt.
Meine Lieblingsshops sind dabei QuiltCabin, Stoffsalat und Niemanns-Land. Ansonsten nutze ich Messen wie die Nadelwelt oder handmade, um mich mit Materialien einzudecken und natürlich versuche ich in jeden Quiltshop zu kommen, der mir unter die Nase kommt, z.B. StoffArt in Uelzen (er kann sehr gut mit Nadel und Faden konkurrieren) oder Quiltworks in Bremen. Shops, die ich unbedingt mal besuchen möchte, sind Quilt und Textilkunst in München und die Quiltmanufaktur in Frankfurt (aber das sind nur die Topfavoriten *gg*).

9. Worüber schreibst Du in Deinem Blog? 

Eigentlich über alles, was ich kreatives schaffe. Natürlich meine Nähprojekte, aber auch gebasteltes, gemaltes, gekochtes und gebackenes.
Wandpanel für das Kinderzimmer
Manchmal zeige ich auch Bilder aus unseren Urlauben, wenn ich denke, dass sie meine lieben Leser interessieren könnten. Und wenn ich auf einer Messe oder Ausstellung war, gibt es gerne mal Posts unter dem Titel „Bilder einer Ausstellung“.

10. Ist Dir der Kontakt zu anderen Bloggern und der Austausch mit Gleichgesinnten wichtig? 

Oh ja! Und wie! Der Kontakt ist mir besonders wichtig. Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn z.B. ein neuer Blogkommentar in meiner Mailbox landet. Leider schaffe ich es nicht immer zu antworten oder ich kann auf die Kommentare nicht antworten, da sie über einen anonymen Account geschrieben wurden. Das finde ich dann besonders schade. Aber aus manchen Bekanntschaften sind auch echte Freundschaften entstanden – ein besonders gutes Beispiel dafür ist Jeannette von Nähyoga aus Bremen. Lustig ist auch, dass ich z.B. Marion von Kunzfrau übers Patchwork kenne und meine Mutter sie aber schon viel länger übers Klöppeln. Die Welt ist klein, oder?

Über meine erste Patchworkgruppe und über Kurse bei Nadel und Faden habe ich auch zwei wirklich gute Freundinnen und Gleichgesinnte hier in Stuttgart kennengelernt. 

11. Hast Du Tips für Messen oder Ausstellungen? 

Ich bin ein riesen Fan der Nadelwelt in Karlsruhe. Bis auf das allererste und das letztes Jahr war ich jedes Jahr dort und komme immer mit neuen Ideen und viel zu viel Nähzutaten *gg* zurück. Die Handmade-Messen in ganz Deutschland sowie der Messe-Herbst bzw. Messe-Frühling in Stuttgart werden auch noch gerne besucht, wenn es die Zeit und der Ort zulässt. 

Die Ausstellungen der Nadelwelt in Karlsruhe sind immer ganz besonders. Ebenso die QuiltArt in Nürtingen (dieses Jahr bin ich auch mit dabei). Ganz besonders ist auch der Quiltsommer in Uelzen in der Gartenschule „PUR NATUR“, organisiert von StoffArt in Uelzen. Ein Traum von mir wäre es mal, nach Birmingham zum Festival of Quilts zu fahren.



Vielen lieben Dank für das tolle Interview , Rike!
So habe ich wirklich einen Eindruck über deine Arbeiten, aber auch von deiner Motivation und kreativen Lebensweise bekommen :0)

Morgen startet dann die Serie "So geht´s" mit dem Gastbeitrag von Rike, ihr erfahrt dann eine Menge über Rollschneider, Matten und die verschiedenen Lineale...

Also, vormerken und morgen unbedingt wieder vorbeischauen!

Verlinkt bei Montagsfreuden

Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Freitag, 26. Januar 2018

Solar System CAL- es geht rund



Und wieder ist eine Woche vergangen, heute abend kommt schon die Anleitung für die 4. Woche  beim Solarsystem CAL auf Alex Blog "Two Hearts Crochet"

Letzte Woche haben wir weiter am Orbit für Jupiter, dem Asteroidengürtel, dem Weltall und auch der Corona für die Sonne gearbeitet.
Entstanden sind die Runden 51 - 66.
Die Decke umfasst nun 390 Maschen in der Runde - WOW!
 Sie beult immer noch ein bisschen, liegt nicht völlig flach, egal! Mir gefällt sie schon mal!



Aussen sieht man den Asteroidengürtel, er ist aus Bobble- Maschen gehäkelt...


Die Corona für die Sonne wurde extra gehäkelt und anschliessend aufgenäht.

Heute geht es dann weiter ans Werk mit  den Runden 67 - 80.
Entstehen soll dann der Orbit für den Planeten Saturn und wieder ein Stückchen Weltraum....
Es bleibt spannend!

bei Alex von "Two Hearts Crochet"

Am Montag startet mein Jahresprojekt


Meine erste Gastbloggerin wird Rike vom Blog "Quilts und andere schöne Sachen" sein.
Am Montag stelle ich Euch Rike und ihren Blog  vor,
 im Interview wird sie Euch etwas von sich und ihrer Arbeit erzählen.

Am Dienstag dreht sich dann alles um Lineale, welche gibt es? Was kann man damit machen?
Schaut doch einfach bei mir vorbei und erfahrt mehr - ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen Gast hier im Blog!

Ein kleiner Teaser noch vom Glücksbringerwichteln bei Nadelsuse 

also in der "Fitzfädelstub"
Susanne hatte 1. Bloggeburtstag , den wir mit einem Glücksbringerwichteln ordentlich gefeiert haben!
Am 2. Februar könnt ihr sehen, was es ist und was ich bekommen habe :0)
So schön !!!


verlinkt bei 

Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)


Donnerstag, 25. Januar 2018

Frida zu Besuch in Dänemark


Wer ist denn nun um Himmels Willen Frida???!
Na ja....
auf jeden Fall netter Besuch aus Deutschland :0) Na kommt schon, kommt Euch Frida denn nicht bekannt vor? Also gut:
Kennt Ihr Fritzi von "Leni Sonnenbogen" ?

Tja, und Frida ist die Schwester von Fritzi! So einfach ist das....
Das Fernweh hat sie gepackt und glatt zu mir nach Dänemark verschlagen.
Zugegeben, die Reise im Paket war nicht ganz so komfortabel, aber Frida ist gut bei mir angekommen.
Frida bleibt erstmal und geniesst dänisch-deutsche Gastfreundschaft, sie wird Euch immer wieder mal etwas interessantes von ihrem Aufenthalt hier erzählen. 
Was die Dänen so treiben...

Mit meinem Weihnachtselch hat sie sich schon gleich nach der Ankunft angefreundet.
"Jeg hedder Frida og kommer fra Tyskland"
Ach so: Ich heisse Frida und komme aus Deutschland".
Wie es unter der Mütze aussieht, werdet ihr noch erfahren :0)

Es ist nämlich ziemlich windig hier im flachen Dänemark, besonders wenn man so nahe an der Küste lebt.
Frida war mit uns am Strand und wird Euch nächste Woche berichten, was sie alles gesehen hat.
Die ersten Wörter sind gelernt:
Hej! Davs! Dav! God morgen - God Dag - God aften - Hej Hej.....
Man ist ja höflich :0)

Wie sieht es aus? Habt Ihr Lust ein bisschen Dänemark aus der Sicht von Frida zu entdecken?

Ganz LG aus Dänemark von Ulrike :0)
und Frida....

Mittwoch, 24. Januar 2018

Wir laden Euch zum Sew Along ein bei Wir machen Klar Schiff!

Natürlich waren Ingrid vom "Nähkäschtle", Marita von "Maritabw machts möglich" und meine Wenigkeit nicht untätig, 
was die allgemeine Stoffresteverwertung so angeht.

Unser Team von "Wir machen klar Schiff" startet am 1. Februar
 ein Sew Along für Euch und mit Euch!



Klickt Euch mal schnell rüber zu
dort erfahrt ihr heute schon ein bisschen etwas über unsere Pläne!
Ich hoffe, ihr habt Lust, genug Stoffreste, eine scharfe Schere und geölte Nähmaschine?!
Na prima!
Dann holt mal Euren Kalender raus und macht Euch ein dickes rotes Kreuz hinein...
Ausreden zählen nicht, denn:

Wir machen klar Schiff und es uns gemütlich!

Ach ja: Für alle, die die Bücher beim HP- Quilt deutsch beschriften wollen, ich habe die Titel komplett übersetzt :0)
Ihr könnt sie auf der Extra Seite herunterladen...

Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Dienstag, 23. Januar 2018

HP Quilt: Neue Blöcke für mein Projekt

Zum Wochenstart zeige ich Euch heute gleich mal zwei neue Blöcke für meinen Harry Potter Quilt.
Nummer 3 mit einer Zaubertrankflasche, ihr seht ja schon, was auf dem Buch drauf ist?

Block Nummer 4 mit Harrys Brille,
 der untere Teil verschwindet ja dann in der Nahtzugabe...
Londoner Busse sind auch vertreten.

Ganz besonders freue ich mich über meine dazugekommenen Mitstreiterinnen im Kampf mit den Stoffschnipseln :0)

Das Foundation Paper Piecing macht ganz gemein süchtig und richtig viel Spass! Man muss sich aber wirklich konzentrieren und auch genau arbeiten, sonst rächt sich das unmittelbar!
Ausserdem hab ich mir schon ein Lineal ruiniert, weil ich mit dem Rollschneider drangekommen bin...
Also wirklich!

Der Weg ist noch weit, aber es geht vorwärts :0)
Meine einzelnen Blöcke könnt ihr auch auf meinem Blog sehen - 
ich habe dafür eine extra Seite angelegt.

Eine Bitte an meine Mitstreiterinnen :
 Könnt ihr hier nochmal einen Kommentar hinterlassen, wer nun alles den Quilt mitnäht? Es sind nämlich noch ein paar dazugekommen, ich verlier sonst den Überblick :0)
Und ich will eure Arbeiten unbedingt mitverfolgen....
Anni hat mich auf die Idee gebracht, die Bücherlisteauszudrucken und die Bücher zuzuordnen. Das werde ich dann mal in Angriff nehmen, also Gilderoy Lockharts gesammelte Bände MÜSSEN sein!

Habt Ihr noch irgendwelche guten Tips für mich ? Ich nehme dankbar alles entgegen.

verlinkt bei Paper Piecing Party 

Habt noch einen guten Wochenstart und
ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)




Montag, 22. Januar 2018

DIY : Futter für Meisen....

Nein, nein, nicht meine Meise!
Papa´s Piepshow!
Das wollte ich Euch auf jeden Fall noch zeigen:
Meine Tochter hat für ihren Vater ein tolles Weihnachtsgeschenk gewerkelt.
Es fehlt nur noch das Bohrloch oben zum aufhängen  :0)

Wir haben so viele Vögel bei uns vorm Küchenfenster, also im Vorgarten.

An den Haken kommen Meisenknödel dran und man kann die Baumscheibe am Baum einfach draussen aufhängen...
Sie hat es irgendwo im Netz gesehen und fand es gleich toll.


Dazu nimmt man eine Baumscheibe und bohrt unten einen grossen Haken ins Holz.
Das Motiv und den Schriftzug hat sie dann mit Bleistift aufgezeichnet und mit dem Brennepeter eingebrannt. 
Das Ganze kann man noch mit Klarlack versiegeln, wenn man mag.

Ist schnell gemacht und freut jeden Naturfreund...
verlinkt bei 


Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)