Mittwoch, 30. Mai 2018

Buchrezension: Taschen und Täschchen selbstgenäht

Taschen und Täschchen -
 das ist sicherlich etwas, was die meisten von uns Näh-/Kreativbloggern interessiert und was man auch am Häufigsten näht.

Hier hat mich schon das Cover angesprochen, darauf sind doch einige schöne Taschen zu sehen...



        Werbung/ Kooperation                 *****************************
Klappentext:

Taschen und Täschchen selbst genäht



Autorin: Edwige Foissac

Erscheinungsjahr: 1. Auflage 2015, deutsch

Seitenzahl: 128 Seiten

Cover : 24,8 × 33,6 cm, Hardcover



Preis: 26,00 €


Klappentext:
 "Das schönste Accessoire für Frauen ist wohl nach wie vor die passende Handtasche zum Outfit – vor allen Dingen wenn diese auch noch zu den originellen und individuellen Stücken zählt. Wie sich im Handumdrehen eigene Modelle erstellen lassen, erläutern die Schöpfer des renommierten Mode-Blogs La Petite cabane de Mavada in diesem Band: Farbenfrohe, detailreich verzierte und praktische Pochettes und Beuteltaschen aus verschiedenen Materialien reihen sich hier aneinander, deren Herstellung Schritt für Schritt erklärt wird. Dabei kommen einfache Verschlüsse ebenso zum Zug wie extravagante Lösungen, verspielte Details wechseln sich mit klaren Formen ab und unterschiedliche Trägervarianten sowie Innenausstattungen berücksichtigen individuelle Wünsche. Die beiliegenden Schnittmuster sorgen darüber hinaus für den perfekten Start."

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Das Buch "Taschen und Täschchen selbst nähen"
wurde von der französischen Autorin  Edwige Foissac geschrieben.

In Bloggerkreisen ist sie besser bekannt als "Mavada", das leitet sich 
von ihrem Blog "la petite cabane de mavada" ab.
 Das bedeutet so viel wie "Die kleine Hütte von Mavada"...
Ausserdem schreibt sie noch an ihrer anderen Website " Mes petites coutures", dort finden sich viele kreative Anregungen und auch verschiedene Anleitungen.

Als Mutter von vier Kindern und Krankenpflegehelferin war sie in ihrer Freizeit schon immer kreativ tätig und hat sich während der Elternzeit ihre erste Nähmaschine angeschafft. Sie entwirft selbst Taschen und mixt hier fröhlich mit Materialien, Styles und Farben.


Das Buch selbst hat 128 Seiten und ist im Stiebner Verlag neu erschienen,
>>HIER<< könnt ihr mal hineinblättern


Erster Eindruck beim Lesen des Buches:

Das Format ist etwas unhandlich, es ist relativ gross und auch schwer. Aber wenn man sich das Buch anschaut, wird einem auch klar, warum.
Aber dazu gleich noch genaueres.

Die ganze Optik ist sehr ansprechend, Überschriften und Tipps sind in einer schönen "Handschrift" und farblich abgesetzt verfasst, das Buch ist wunderschön bebildert, wichtige Punkte werden immer fettgedruckt markiert.
 Alle Texte sind leicht verständlich und interessant geschrieben.
Zunächst einmal werden vorab Grundbegriffe erklärt, auch welche Werkzeuge und Materialien man benötigt.

Der eigentliche Teil mit den Anleitungen ist in drei Teile gegliedert

- Einzigartige Taschen und besondere Portemonnaies
- Hübsche Taschen bunt gemixt
- Hübsche Etuis


Die Schnittmuster zu den Taschen findet man auf zwei grossen Schnittmusterbögen
Die Autorin erklärt auch verschiedene Techniken, die beim Taschen nähen immer wieder auftauchen, nämlich das Annähen von Paspeln und Schrägband.

Die Anleitungen sind alle gleich aufgebaut: die Grösse und der Verwendungszweck der Tasche wird angegeben, welche Materialien braucht man, wo findet man das Schnittmuster auf dem Bogen. Ausserdem gibt es Hinweise zu den Nahtzugaben und dem Schwierigkeitsgrad . Dann folgt die eigentliche Anleitung.

Jede Anleitung ist sehr ausführlich und mit einer Fotostrecke bebildert. Deshalb war auch das grosse Format vonnöten, sonst würde es eher unübersichtlich werden.
Alles ist durchnummeriert und wird immer den Bildern zugeordnet. Jeder Schritt wird erklärt, so das sich alle Anleitungen auch für Anfänger gut eignen. 

Tipps zu den einzelnen Werken sind farblich abgesetzt und in Schreibschrift gedruckt. 
Das Buch besticht auch durch die wunderschön in Szene gesetzten Beispielfotos der fertigen Taschen. Aber auch hier gilt: Das Rad kann nicht immer wieder neu erfunden werden. Sicherlich gibt es schon Anleitungen für ähnliche Taschen .

Ich habe nach dem Lesen nun einige Favoriten auf meiner Liste stehen und habe auch eine Anleitung ausprobiert, eine kleine Reissverschlusstasche.

Reissverschlusstasche Philippine

Hier seht Ihr meine Version: maritim mit Leinenstoff. 
Die Knöpfe sind auch passend gewählt, 
die Klappen werden mittels Lederbändchen geschlossen, innen 
 sind sie mit rotem Ankerstoff gefüttert. 

Die Anleitung hatte zwei Sterne, war leicht verständlich geschrieben. Die Nahtangaben waren schon in den Musterbögen enthalten. Das macht das ganze sehr einfach, zudem alles reichlich bebildert ist - also auch für Anfänger bestens geeignet.

Man kann bei diesem Täschchen sehr viel mit Stoffen spielen und kombinieren, ausserdem kann man Webbänder, Applikationen, Stickdateien, selbstbezogene Knöpfe, uvm. zum "aufpimpen" benutzen.

Ein richtiger Brenner ist für mich noch die Beuteltasche Solveig, die muss ich auf jeden Fall noch nähen, vielleicht diesmal ja aus recyceltem Jeansstoff?

Fazit:

Für mich ein rundum gelungenes Buch für die Praxis. Man kann alle Modelle selbst abwandeln, andere Stoffe verwenden und betüddeln.
 Unter den 23 verschiedenen Taschen dürfte sich für jeden etwas finden. 
Schön ist, das die Modelle recht individuell sind und nicht schon
 an jeder Ecke als Freebook auftauchen. 
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall zum Kauf empfehlen, wenn man sich dem Taschen nähen verschrieben hat oder damit anfangen will. Ein Anfänger wird hier an das Thema herangeführt und lernt Schritt für Schritt, wie man selbst individuelle Taschen herstellt.

Negativ:
.... es wird Baumwollstoff einer bestimmten Marke empfohlen - aber das liegt sicher an den Sponsoren der Materialien. Da wird aber sowieso jeder den Stoff verwenden, der ihm am Besten gefällt!

.... die Schwierigkeitsgrade sind nicht näher im Buch definiert, es gibt bis zu drei Sternen

Positiv:

.... die Autorin gibt Tips zum Upcycling, empfiehlt Verschlüsse und Materialien von alten Taschen wiederzuverwenden, auch Knöpfe

.... viele gute Tipps aus eigener Erfahrung, die sich prima umsetzen lassen

.... Adressen und Bezugsquellen werden extra aufgeführt

... es ist bei jeder Tasche beschrieben, für wen sie geeignet ist und was es für ein Modell ist

Inhaltsverzeichnis

Bevor Sie beginnen
Einige Grundbegriffe des Nähens

Einzigartige Täschchen und besondere Portemonnaies

Handtäschchen Nomade 
Portemonnaie Gipsy
Handtäschchen Meine kleine Hütte
Handtäschchen Auf meiner kleinen Wolke
Beschwingtes Handtäschchen 
Portemonnaie Kopf oder Zahl
Handtäschchen Titouan der Fuchs
Handtäschchen zum Ausgehen
Multitäschchen für Krimskrams

Hübsche Taschen bunt gemixt

Schultertasche Eulalie
Beuteltasche Solveig
Taschenorganizer
Transparente Tasche Nine
Henkeltasche Louise
Schultertasche Bérénice
Einkaufstasche Agathe
Umhängetasche Eisbär
Schultertasche Cléa
Tragetasche Haus des Glücks
Bowlingtasche Romy

Hübsche Etuis

Reissverschlusstäschchen Mila
Reissverschlusstäschchen Phillipine
Seelöwenetui mit Klarsichtfenster

Adressen


Fotostrecken zur Anleitung

Werbung/Kooperation                                                   
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Dieses Buch wurde mir kostenlos, als Rezensionsexzemplar
vom Stiebner - Verlag  zur Verfügung gestellt . 
Herzlichen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung,
 die in keinster Weise durch Autor oder Verlag beeinflusst wurde


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Quellennachweis:
Alle Bilder sind von mir fotografiert.
Die Rechte an den Buchtexten sowie an den hier abfotografierten Bildern und Textauszügen liegen nach wie vor beim Autor bzw. Verlag.




Ich hoffe, meine Buchvorstellung hat Euch gefallen?
Ich finde es sehr spannend, es gleich mit etwas Praktischem zu verbinden. Nur so kann man schliesslich herausfinden, ob man so ein Buch für sich nutzen kann, oder ob es im Regal verstaubt. Auf Eure Meinung bin ich schon sehr gespannt!

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TT-Taschen und Täschchen
SewLaLa

Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Dienstag, 29. Mai 2018

Nähwettbewerb "Winter Ade" - ein Quietbook für den Sommer...


das Thema ist "Winter ade"

Ich bin etwas spät dran mit meinem Beitrag, aber ich hatte mir ein Quietbook zu dem Thema vorgenommen.
Skizzen mussten gefertigt werden, Schablonen gemacht und wie immer war das Stoffe auswählen mal wieder das Schlimmste :0)

Und auch Schönste zugleich - nur muss man sich mal entscheiden können!

Bei Talu auf der Wettbewerbsseite könnt Ihr 
bis zum 07. Juni noch voten, denn es gibt natürlich was zu gewinnen. Es gibt dort noch ganz viele andere tolle Sachen zu bestaunen, aber ich würde mich natürlich über eine Stimme von Euch freuen (aber nur, wenn Euch mein Buch auch gefällt...).

Aber die Hauptsache ist ja wie immer dabeisein, mitmachen und Spass haben, oder?
Aber jetzt muss ich Euch erst einmal mein Buch zeigen:


Die Vorderseite ist ein bisschen handbestickt und ich habe eine kleine Häkelblume (von der lieben Ellen) aufgenäht. Der Stoff hatte wohl auf die Gelegenheit gewartet, 
er passt prima zum Thema, ich hatte ihn in Schweden gekauft.
 Das Buch hat eine Ringbindung und wird mit einer Lasche verschlossen.


Den Block von Talu habe ich zum Planen und Skizzen machen benutzt, wie man sieht...



Die Lasche habe ich mit einem schönen Zierstich verschönert, mit Schmetterlingen...


Hier habe ich neue Druckknöpfe ausprobiert, in Form von Schmetterlingen. Sie werden angenäht und sehen hübsch aus, wenn man das Buch aufklappt.
Ein kleiner Blickfang :0)


Der Baum hat abknöpfbare Blüten, also zuerst ist die Blüte da und später kommen die Äpfel. Die kleine Eule hat es sich im Baum gemütlich gemacht. Die Äpfel und Blüten kann man in dem Korb verstauen.


Hier sieht man die Druckknöpfe nochmal besser.


Ein Waschbär mit Perlen zum Schieben, Farben suchen, Gegenstände benennen....


Schneckenrennen:
wer kommt zuerst ins Ziel? 


Die Blümchen habe ich mit der Hand aufgestickt....


Hier ist motorisches Geschick gefragt - man soll die Kugel mit dem Finger von aussen nach innen schieben.


Nach dem langen Winter kommt die Arbeit im Garten. Die Giesskanne lässt sich mit einem Druckknopf befestigen, auch die Schubkarre. In die Schubkarre kann man das Gemüse stecken :0)


Ein Maulwurf zum Ziehen, dann verschwindet er im Maulwurfshügel...


Im Gras kann man einen kleinen Käfer entdecken.


Hier kann man sich mit Knöpfe schliessen üben....


Die Schmetterlinge sind zum puzzeln, man kann auch die Farben miteinander kombinieren.


Sie werden mit Klettverschluss angebracht.


Die Rückseite, hier seht Ihr eins meiner Stofflabel im Einsatz :0)

Schön, das Ihr Euch mein "Winter Ade" Quietbook angeschaut habt! Es wäre toll, wenn Ihr noch mal eben zu Talu rüberrutscht und vielleicht für mich stimmen könntet :0)


Druckknöpfe: Prym
****Kooperation: Die Druckknöpfe habe ich unentgeltlich von der Firma Prym zur Verfügung gestellt bekommen *****

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ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Montag, 28. Mai 2018

Schach matt...


...bin ich noch lange nicht, aber zugegebenermassen etwas im Hintertreffen mit meinen Blöcken. Da haben Anela, Anni und Susanne Zeit wieder etwas aufzuholen :0)
Aber ich bin dran, nämlich am nächsten Block:

Zauberschachfiguren als Buchstützen

Zauberschach (im Original: Wizard Chess) ist ein beliebtes Spiel unter Zauberern und Hexen. Es wird nach den gleichen Regeln und auf Brettern gespielt, wie das bei Muggeln bekannte Schachspiel. Der Unterschied zu den normalen Figuren der Muggelschachspiele ist, das Zauberschachfiguren ein richtiges "Eigenleben" haben und reagieren können. Sie geben dem Spieler manchmal auch mehr oder weniger gute Tips...

Manchmal gehen die Figuren auch aufeinander los und verprügeln sich gegenseitig :0)



Ich habe bereits die "Regalböden "zugeschnitten, diese werden dunkelbraun werden. 
Dann arbeite ich jetzt erstmal an meinen Figuren weiter und freue mich auf Bilder meiner lieben Mitstreiterinnen :0)

Die letzte Woche war zugegebenermaßen etwas stressig, ich bin kaum zum kommentieren gekommen.
Die DSGVO hat mich dermaßen genervt, nein nicht die Verordnung selbst, sondern die Hysterie drumherum! Es war richtig schwierig, zur eigentlichen Arbeit zurückzukommen.

Aber morgen zeige ich Euch mein Werk für den Talu Nähwettbewerb, ich brauche dann auch dringend ganz viele Stimmen :0)

Und am Mittwoch habe ich wieder eine schöne Buchvorstellung im Blog - es geht um Taschen und Täschchen :0)
Bestimmt genau das Richtige für Euch!

Diesmal habe ich auch gleich etwas ausprobiert...

Die Anleitung für die Blöcke gibt es bei: Fandom in Stitches
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ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Freitag, 25. Mai 2018

Grossprojekt magische Häkeldecke


Nachdem ich nun mit meinem Cardigan fertig bin habe ich mit Schreck die grossen Wollberge gesehen, teilweise auch noch Überbleibsel von dem Solarsystem CAL...
Also: ACCIO Häkelnadel!


Letztes Jahr hatte ich ja für meine grosse Tochter die Häkeldecke mit dem Hogwarts Wappen gehäkelt.


 Jetzt werde ich mich auch an die anderen schönen Motive heranmachen, ich hab ja Zeit...*kicher*
Die Anleitung gibt es bei "Two Hearts Crochet" und auch noch viele weitere Bonusteile....


Ich hab schon mal angefangen zu werkeln, ihr erkennt ihn ja vielleicht - den goldenen Schnatz auf kirschrot....
Gehäkelt wird in C2C Technik, also Corner to Corner.

Auf jeden Fall muss der Time Turner mit drauf,Hogwarts, Luna Lovegood....
Vielleicht hat ja noch jemand Lust auf ein neues Projekt?

Ach ja und trotz DSGVO bin ich noch da :0)

Pattern: Harry Potter Graphagan bei Two Hearts Crochet

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ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)


Donnerstag, 24. Mai 2018

DIY: Gestempelte Stofflabel


Ich habe nochmal ein bisschen herumprobiert und diesmal das Label auf Stoff gestempelt.

Dafür braucht man:
einen Stempel mit eurem Logo
Stempelkissen für Stoffe
breites Stoffband (von der Rolle oder selbst zuschneiden
Unterlage
Bügeleisen


1. Einfach in Abständen die Motive aufstempeln, man muss gut aufdrücken, damit alles gut sichtbar ist. Wichtig ist dabei eine feste Unterlage zu nehmen. 
Bei mir war die Pappe erst zu weich.
Danach mit dem Bügeleisen fixieren. Ich habe die Streifen anschliessend gewaschen und nochmal gebügelt.


2. Danach zuschneiden - fertig sind die Labels...
Man kann sie auf verschiedene Stoffe drucken und hat so immer passende Labels, die zu den Projekten passen. Auf Snappap hatte ich sie ja auch schon gedruckt, 
das  sieht prima aus.


3. Ich habe die Seiten beim Aufnähen des Labels nach innen umgeschlagen, man kann die kanten auch bügeln. Feststecken und anschliessend absteppen.


Die machen sich wirklich ganz gut, sind nicht so steif, wie die aus Snappap. Ich werde noch andere Stoffe ausprobieren :0)
Versucht es doch auch einmal...geht ganz leicht!
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Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Dienstag, 22. Mai 2018

So geht´s: Ordnungstipps und Organisation im Nähzimmer

Ulrike hat mich als Gastbloggerin zu ihrer Aktion „ So geht’s…“ eingeladen und ich war sehr überrascht über mein Thema und hab mich doch riesig gefreut :o) 
Dankeschön, Du Liebe!

Das Interview mit Katrin könnt Ihr >>HIER<< noch einmal lesen, wenn Ihr es gestern verpasst habt :0)


Also versuche ich mal, Euch meine Organisation etwas näher zu bringen ;O) 
 Ob ich auch Ordnungstipps habe, weiß ich nicht…
 für einen Außenstehenden ist mein Nähzimmer ein ziemliches Chaos… 

• Ordnung ist das halbe Leben… • Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen… • Das ist kein Chaos, hier liegen nur überall Ideen rum… • Nur das Genie beherrscht das Chaos… • Alles ein Frage der Organisation…. 





Wer kennt sie nicht, all die klugen Sprüche, die einem immer wieder begegnen und manchmal regelrecht eingeimpft werden. Es gibt so viele verschiedene Arten, die Kreativzentrale zu gestalten und in einer Ordnung zu halten, die für einen selbst passt. Ich denke, da sollte jeder sein eigenes System finden.





Beim Schreiben dieses Posts hab ich gemerkt, dass es ja …
zig verschiedene Dinge gibt, die so ein Nähzimmer beherbergt: 

Maschinen, Handnähzoigs, verschiedene Werkzeuge, Lineale, Anleitungen, Bücher, Garne, Vliese und natürlich Stöffchen. 

Ich versuche mal, mich auf allgemeine Themen zu beschränken, also 
die Organisation des Arbeitsplatzes inkl. Zuschnitt 
und die Aufbewahrung der (meiner) Stoffe
Das was ich kaufe, geht bei vielen die Nähen, als Rest durch und wird entsorgt. 


IM PATCHWORK FÄNGT DER SPASS MIT DEN RESTEN ABER ERST SO RICHTIG AN !!! Also, dann mal los… 

Ich z.B. habe ein sehr großes Zimmer, dass aber bei Bedarf auch Gäste- oder Spielzimmer sein muss. Also muss ich Sachen, die nicht in Kinderhände gelangen sollen oder einfach nicht zum allgemeinen Gebrauch bestimmt sind (Stoffscheren zum Beispiel) sicher aufbewahren. 




Meine Stöffchen und das Zubehör, dass ich nicht so häufig brauche, bewahre ich in einer Kommode mit drei Schubladen auf. Die oberste ist für Stöffchen: 




Da habe ich mir mal mehrere Utensilos in 6x5“ genäht, das hat den Vorteil das ich sie einfach aus der Schublade nehmen kann und schon sind sie bereit zum mitnehmen (wenn die Nähmädels mal wieder einen Kurs organisiert haben) 




Um die Stoffe dort auch so schön reinzubekommen, habe ich mal eine Fotoserie gemacht, wie man sie akkurat faltet: 
1. größere Stücke auf ca. FQ-Größe (50x50cm) falten, kleiner einfach glatt hinlegen.

2. Ein Lineal (bei mir das Große 6 x 24“) mittig auf das Stoffstück legen und die Seiten darüberfalten 

3. Lineal rausziehen, ohne die Faltung zu lösen

 4. Nun den gefalteten Stoff weiter zusammenfalten, bis die gewünschte Größe/Format erreicht ist. 

5. Noch einmal falten, und...

6. Fertig!
Da ich überwiegend Fat- bzw. Longquarter kaufe, hat sich das für mich bewährt.

 Größere Stücke aus der Kleidungsnäherei bewahre ich in
großen Sammelboxen vom Schweden auf, sie stehen bei mir unter dem Nähtisch. 
Ist nicht optimal, aber extra Schränke möchte ich dafür nicht stellen. 


Auch hier gilt natürlich, jede sollte da ihre eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten berücksichtigen. 

In der mittleren Schubladen liegen 
Projektmappen mit angefangenen Dingen oder Probeblöckchen und Materialpackungen. 

Da finde ich es wichtig, ALLE benötigten Stoffe, Garne ect. Bis zum Abschluss des Projektes gemeinsam aufzubewahren. Bei mir liegen manchmal Monate oder gar Jahre 
zwischen Start und Ende und es ist unglaublich frustrierend, die benötigten Stöffchen anderweitig verarbeitet zu haben. 



Die unterste Schublade ist für weiße Stoffe und Neutrals reserviert. 
Die brauche ich für Red- bzw. Blueworkarbeiten.
 Außerdem ist hier die Lampe für den Leuchttisch (link), Stickringe, diverse dünne Vliese/Gewebeeinlagen und die Kiste mit den Stickgarnen drin. 





Auf meinem Zuschneidetisch  sieht es idealerweise so aus: 


Meist ja nur zu Beginn der Arbeit ;o) 
 Lineale mag ich nicht an die Wand hängen (obwohl ich das ich sehr dekorativ finde…)
 Also hat mir der Liebste aus den Resten des Zuschneidetisches Linealständer gebaut. 


Schneidematte, Rollschneider, Schere, Köcher mit anderem Werkzeug, Restebox und Lineale – das brauche ich für den Zuschnitt.
 Meist liegen aber auch noch Anleitung und diverse Stöffchen mit da… 


Die beim Zuschnitt anfallenden Reste versuche ich meist gleich entsprechend einzusortieren. 
So habe ich verschieden kleine Kunststoffboxen
 für Dreiecke, Streifen, sonstige Reste und natürlich Webkanten.



Diese lassen sich wunderbar zu 
Projektmappen, Dosenkleidchen oder auch größeren Projekten verarbeiten. 


Wenn ich einen Block aus mehreren Einzelteilen arbeite,
 nutze ich nummerierte Stecknadeln, damit kann frau ganz gut die einzelnen Teile kennzeichnen und in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen.



Stecknadeln und Nadelkissen 
sind ja nochmal ein ganz eigenes Thema, ich versuche sie getrennt nach Verwendungszweck aufzubewahren, also die langen, gelben PW-Nadeln getrennt von den kurzen, spitzen Applikationsstecknadeln und wieder getrennt von den Numbered Pins und den Glaskopfnadeln auf dem Handgelenksnadelkissen ;o) 



Den Transport vom Zuschneidetisch zur NäMa unterstützt seit einiger Zeit ein Designboard. Dieses habe ich aus der Rückwand eines kaputten Bilderrahmens gemacht. In vier Teile gesägt, mit Molton belegt und Reste von Bindingstreifen angenäht (auf der Vorderseite) bzw. geklebt (auf der Rückseite). 



Hier habe ich mal mitfotografiert, wie ich einen Block aus richtig vielen Quadraten nähe: 




Hier allerdings noch ohne Designboard… 

Wichtig ist, dass beim Aneinandernähen der Reihen die Richtung geändert wird, also einmal von oben nach unten und dann von unten nach oben. Oder eben von rechts nach links und beim nächsten Mal von Links nach Rechts. Das verhindert die Wölbung des Werkstücks, außer ihr wollt eine Banane nähen ;o)


Ganz liebe Grüsse aus Franken, Katrin


Vielen Dank, liebe Katrin für Deinen tollen Beitrag hier. Das ist immer eine Erleuchtung für mich, wenn Hier so tolle Beiträge zum Thema erscheinen!


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