Freitag, 20. Juli 2018

Vielen Dank an Euch alle!


Ihr Lieben!

Ich danke Euch allen für die tollen Kommentare und das Ihr die ganze Woche so fleissig bei den Gastposts von Marita vom Blog "Fischtownlady" mitgelesen habt -
obwohl eben Sommerferien sind und schönes Wetter draussen ist.
Ihr wisst schon...

Nichts ist blöder, als sich wahnsinnsviel Mühe zu machen und keiner schaut vorbei!
Ich bin diese Woche nicht viel zum Kommentieren gekommen, hab aber ganz brav bei ganz vielen gelesen. 

Nächste Woche wird es etwas ruhiger hier, aber am Dienstag muss ich Euch unbedingt mein Tischset zeigen, das ich bekommen habe. ich hatte Euch ja von der tollen Bloggeburtstags - Aktion bei "Ich völlig ungeschminkt" erzählt...

Diese Woche habe ich noch was ganz Tolles gewerkelt, natürlich für mein Bücherregal, also das genähte! :0)

Ich werde die Woche kaum ins Netz kommen, aber danach bin ich wieder voll da!
Habt ein schönes WE oder auch tolle Ferien!

verlinkt beim Freutag

ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

Donnerstag, 19. Juli 2018

Ein tierisches Tischset zu Andreas Bloggeburtstag



...sollte es denn sein :0)
Andrea von "Ich völlig ungeschminkt" hatte anlässlich ihres zweijährigen Boggeburtstages zu dieser schönen Aktion aufgerufen.
Es sollte ein Tischset genäht und verschickt werden. Der Empfänger blieb dabei bis zum Schluss unbekannt :0)

Da ich Euch nicht schon wieder mit meinem Harry Potter Fimmel nerven wollte, habe ich diesmal etwas anderes gewerkelt . 

Ein Platzset mit Bestecktasche ist es denn geworden.
Ich dachte an ein Picknick- Platzset, da fiel mir der karierte Stoff ein - ideal für sowas!
Und der Tassenstoff passte prima dazu.


Die Naht habe ich mit einem Herzchen- Zierstich verschönert und noch 
ein kleines Label angenäht. Die Bestecktasche ziert ein Stickmotiv 
von  Anja Rieger (gibt es wohl leider nicht mehr). In Redwork...
Die Rückseite besteht aus Tassenstoff.

Ich hoffe, das mein Tischset gut angekommen ist und auch gefällt.
Ich werde auf jeden Fall mal schauen, was die anderen so gemacht haben - auch von Schweden aus!
Am 24.Juli werden dann alle Sets gezeigt, die man selbst bekommen hat, da ich nicht da bin, werde ich es Euch später zeigen können , ich bin mal sehr gespannt!
Bei Andrea könnt Ihr hier auch die anderen wunderbaren Sets sehen....


verlinkt bei 

Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)


Mittwoch, 18. Juli 2018

So geht´s: AMC´s - Textile Postkarten

Heute darf ich euch noch etwas über AMC erzählen. 



AMC -  was heißt das eigentlich ?

AMC steht für „artist mailing card“. Also „Künstlerpostkarte“. 



Zuerst wurden diese Karten auch einfach wie Postkarten ohne Umschlag verschickt. Aber die Karten wurden immer aufwändiger hergestellt.
 Mit vielen Verzierungen, Spitze, Perlen und was man sonst auf eine Karte nähen oder kleben kann. Diese AMC Künstler haben Fantasie. ;-)))



So kam es, dass die Karten in den Maschinen der Post hängen blieben und
die Maschinen beschädigt haben. Deshalb hat die Post es mittlerweile untersagt
 diese Karten ohne Umschlag zu versenden.
Wir wollen ja auch nicht, das unsere schön gestalteten Karten beschädigt werden. Deshalb schützen wir sie oft noch zusätzlich mit einem Stück Vlies, Luftpolsterfolie oder was gerade so zur Hand ist. Ich hab da schon fantasievolle Lösungen gesehen. Trotzdem passiert es hin und wieder das doch mal wieder ein Umschlag beschädigt wird. 


Jetzt fragt ihr euch, was hat das mit Patchwork zu tun? 
Nun ja, wir machen diese Postkarten aus Stoff.
Sie bestehen aus drei Lagen wie ein Miniaturquilt. 

Top, Rückseite und Vlies. Auf das Vlies kann auch mal auch verzichtet werden, je nach Gestaltung der Karte. Ich finde es aber schöner. Es fasst sich einfach besser an. 

Was braucht man für eine AMC ?
Reste, Reste, Reste! 
So nach dem Motto: Bloß nichts wegwerfen. Reste von Stoff. Es braucht gar nicht unbedingt Patchworkstoff zu sein. Ich habe tolle Karten bekommen mit Resten vom Bekleidung nähen. Reste von Spitze, Webband, praktisch alles was beim Nähen so überbleibt. 

Schaut mal wie klein die Reste sein können. 


Dazu kann jede Deko kommen, die auf die Karte passt und sich anbringen lässt. Gehäkeltes, Gestricktes, Perlen, Bänder, Knöpfe z.B. von Geschenkverpackungen, ach, euch fällt schon etwas ein. 

Dann braucht mal noch eine stabile Rückseite, z. B „S 80“ von Vlieseline, Schabrakenvlies oder ähnliches. Für den ersten Versuch geht auch eine Papprückseite.
 Aber das näht sich nicht schön und verschmutzt auf Dauer die Maschine. S 80 gibt es als Meterware oder als fertige Zuschnitte in der benötigten Größe von 4 x 6 Inch (10 x15 cm).
 Eine AMC hat immer dieses Maß, welches man auch unbedingt einhalten sollte, wenn man die Karten tauschen möchte. S 80 bietet sich auch deshalb an, weil man die Rückseite mit einem normalen Kugelschreiber beschriften kann. 

Dann noch optional das Vlies als Einlage. Auch da bieten sich Reste an. Ich nähe sogar mehrere kleine Reste zusammen man sollte nur darauf achten, 
das es die gleiche Stärke ist.


Dann braucht man noch etwas Fantasie...
Das Top könnt ihr gestalten wie ihr möchtet, fangt einfach mal an und euch kommen mehr Ideen als man umsetzen kann. 

Ich finde AMC s ideal um eine neue Technik auszuprobieren. Es ist klein und somit schnell fertig.(keine Ufogefahr) und wenn es mal schief geht ist es kein großer Verlust. Dann fängt man eben von vorne an oder probiert etwas anderes. 

Ich habe hier den Stiel vom letztem Post mit einer einfachen Blüte und einem Rest Satin einen Knopf und zwei frei aus grünem Stoff ausgeschnittene Blätter verwendet. 


Für die Blüte den Stoff rechts auf rechts doppelt legen, eine einfache Blüte aufzeichnen. Mit der Maschine nachnähen. Nur in den oberen Stoff ein Loch schneiden. Die Blüte durch das Loch wenden. Ausformen und mit einem Kopf aufnähen.
Die aufgeschnittene Seite unten. Die Blätter vorsichtig mit Klebestift bestreichen und auf das Top kleben. Kurz bügeln, nun die Blätter und freihand aufnähen dabei die Blattadern mit aufsticken.
Fertig ist euer AMC Top. 

Nun müsst ihr die drei Lagen verbinden. Dazu kann man Sprühkleber nehmen oder auch wieder den Klebestift. Vorsicht beim Bügeln wenn ihr Deko habt die nicht hitzefest ist. Dann nur mit der Hand ausstreichen. 

Im Idealfall hat man aufbügelbares Vlies dann braucht man das alles nicht. 

Man kann auch das Top auf das Vlies legen und quilten. Dann hat man schon zwei Lagen fest verbunden. Wenn ihr alle drei Lagen zusammenhabt noch einmal alles begradigen. Ich nähe das Top immer etwas größer und schneide es erst jetzt auf Maß.

Nun mit der Nähmaschine mit Zickzack umranden. Vorsicht, das verschiebt sich leicht. Deshalb nähe ich erst mal im lang gestelltem Geradstick einmal ganz knapp am Rand um die Karte, und dann erst im schmal gestellten Zickzackstich einmal rundherum.
Auch mit dem Obertransport kann es besser gehen. Nun noch die Fäden abschneiden und fertig ist die AMC.


Hoffentlich hattet ihr Spaß an diesem kleinen Tutorial. 
Mir hat es jedenfalls viel Freude gemacht und ich bedanke mich das ich hier, bei Ulrike, mitwirken durfte. 

Liebe Grüße, Marita


Dienstag, 17. Juli 2018

So geht´s: Verschiedene Applikationen

Hallo, 

es freut mich sehr, dass ich euch heute hier bei Ulrike etwas über Applikationen erzählen darf. Erst habe ich mich gefragt ob ich die Richtige dafür bin? Aber ich appliziere sehr gern und ich habe viel von anderen Quilterinnen gelernt, die es gern und selbstlos weitergegeben haben. Umso mehr freue ich mich nun selbst etwas davon weiterzugeben und vielleicht eine neue Leidenschaft zu wecken. 



Was ist eine Applikation? 
Applikationen kennen wir alle, z. B auf Kleidung. 
Eine Applikation ist ein Motiv, das auf einen Hintergrund aufgebracht wird
Aber hier geht es ja heute um Applikationen beim Patchwork. 

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann einen Quilt als 
reinen Applikationsquilt arbeiten. 


Oder auch ein Patchworktop zusätzlich mit Applikationen aufpeppen. 
Und auch gleich Patchwork und Applikationen mischen


Evtl. auch eine Tasche verzieren, ein Mug Rug gestalten 
und alles was euch sonst gerade so einfällt. 


Manchmal sind Applikationen auch eine Möglichkeit einen Quilt oder auch ein Kleidungstück zu retten. Man kann zum Beispiel geschickt ein Loch damit verstecken

Applikationen können mit der Hand oder auch mit der Nähmaschine ausgeführt werden. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Applikation, zum Beispiel: 

 ➮ Die klassische Applikation (Needleturn) 
Bei dieser Methode wird das Motiv auf einen Hintergrundstoff genäht. Man arbeitet die Motive oft in Schichten übereinander, so wie bei diesen Blüten. 


Wenn man ein Motiv applizieren will, muss man sich gut überlegen wie das Muster aufgebaut ist. Man muss schauen welches Teil über einem Andern liegt. Das Untenliegende muss logischerweise zu erst aufgenäht werden.

 Hilfreich ist es sich die Teile zu nummerieren. Ich arbeite am liebsten mit der Freezerpapermethode von Hand. Das ist ein spezielles Papier das von einer Seite gewachst ist. Die Amerikaner benutzen dieses Papier zum Einfrieren von Fleisch. Durch die Wachschicht trocknet das Fleisch nicht aus. Uns hilft das Papier auf andere Weise, die Wachschicht haftet auf dem Stoff ohne Spuren zu hinterlassen. (Meistens jedenfalls, immer vorher an einem Probestück testen.) 

Es gibt aber viel andere Methoden, am besten man probiert sie alle einmal aus um zu sehen was einem am Besten liegt. Manche Quilterinnen machen erst das ganze Motiv fertig und nähen es dann komplett auf. 

Ich zeichne mir das Motiv in allen Einzelteilen auf das Papier,
 das man auf der nicht gewachsten Seite gut beschreiben kann.
 Dann schneide ich die Teile genau aus und bügele sie auf die rechte Seite des entsprechenden Stoffes. Nun schneide ich das Teil mit Nahtzugabe aus,
 das Freezerpapier bleibt auf dem Stoff.
So stecke ich das jetzt auch auf den Stoff. Nun kann ich mit der Nadel die Nahtzugabe stückchenweise unter den Stoff schieben und festnähen. Ich habe durch das Papier eine gute Vorgabe. Bei Teilstücken die später von einem anderen Teil überdeckt werden nähe ich die Nahtzugabe nicht um sondern hefte sie nur auf. 

Bei einem komplexem Motiv mit vielen Einzelteilen ist es wichtig sich das gesamte Motiv auf den Hintergrundstoff zu zeichnen. Damit alles richtig sitzt. Hier muss man darauf achten das der Stift mit dem vorgezeichnet wurde sich rückstandslos wieder entfernen lässt falls, doch mal eine Naht nicht so ganz genau sitzt. 

Wichtig beim Applizieren sind die richtigen kleinen Stiche, Blindstich, auf der Oberseite gerade von oben nach unten und auf der Rückseite geht man dann ein Stück schräg vor, und ein farblich passendes Garn. Es muss kein spezielles teures Garn sein. Ich nehme meistens ein gutes Baumwollgarn das ich sowieso im Nähzimmer habe. Zu dick sollte das Garn aber nicht sein. Allerdings gilt, je feiner das Garn je feiner die Stiche.

➮Applikation mit der Nähmaschine 
Dies ist ebenfalls eine Applikation die oben auf den Stoff gebracht wird. Sie wird mit dem Knopflochstich oder einem eng gestellten Zickzackstich genäht genäht. Hier benutzt man Vliesofix oder etwas ähnliches um die Teile auf dem Stoff zu fixieren. Man zeichnet die Teile auf das Vliesofix und schneidet sie grob aus. Dann bügelt man das Vliesofix auf die linke Seite des Stoffes. Nun schneidet man schneidet sie ohne Nahtzugabe aus und arrangiert alles auf dem Hintergrundstoff. Dann bügelt man die Teile alle auf und kann nun die aufgebügelten Teile mit dem Knopflochstich/Zickzackstich um nähen ohne das etwas verrutscht. Dabei sollte man immer Stickvlies unterlegen damit die Arbeit nicht zusammenzieht. 

Die Applikation mit dem Knopflochstich kann man auch mit einem Zierfaden und mit der Hand nähen. Das gibt dann einen rustikalen Touch. 

Dann gibt es noch die
➮ Reversapplikation


Hier wird der Stoff für das Motiv unter den Hintergrundstoff geheftet
und das Motiv wird auf den Hintergrundstoff gezeichnet.
Dann wird der Hintergrundstoff weggeschnitten,
nur eine schmale Nahtzugabe lässt man stehen.
Dies geschieht meist stückchenweise damit der Stoff nicht ausfranst
(In den konkaven Rundungen schneidet man den Stoff bis kurz vor die Nählinie ein.)

Klappt ihn dann unter den Stoff nach innen und näht ihn mit kleinen Stichen fest.
Wenn man die Needelturnapplikation und die Reversapplikation miteinander kombiniert kann man tolle Effekte erzielen, man kann Dinge zurücktreten lassen und/oder sie hervorheben.
 So wie hier bei der Tür:


 ➮Applikation mit offenen Kanten 
Viel arbeiten auch mit offenen Kanten.
Die Arbeit mit offenen Kanten eignet sich gut für Karten ( AMC) und Dinge bei denen die Ränder ausfransen sollen oder dürfen. Auch bei einem Wandbehang ist das evtl. noch geeignet. Man sollte aber bedenken das diese Art der Applikation nicht so haltbar ist und somit für einen Gebrauchsquilt nicht so gut geeignet ist. 


Auch hier arbeitet man mit Vlisofix oder ähnlichen mit dem man den Stoff auf den Hintergrund „kleben“ kann. Ebenso sollte man auch hier mit Stickvlies arbeiten zumindest dann, wenn man großflächig arbeiten will. 

Man näht mit der Maschine mit einem Geradstich um das Motiv direkt an der Kante. Gerne auch freihand geführt. Das gibt dieser Applikation den besonderen Reiz. 

Auch die ➮Schattenapplikation 
möchte ich hier noch erwähnen. Dabei wird ein dunkler Stoff hinter einen hellen Hintergrundstoff geheftet. Der obere Stoff wird hier nicht weggeschnitten.

Er bleibt und das Motiv scheint nur sanft durch den oberen Stoff hindurch.
 Dadurch kann man z. B. gut Wolken darstellen.
 Mit dem Quilting wird das Ganze dann befestigt und die Heftfäden können gezogen werden. 
Das habe ich bisher aber selbst noch nicht probiert. 

Soviel zur Theorie... 

Nun will ich euch noch zeigen wie man einen feinen Stiel appliziert. 

Für die oben genannten Applikationen gibt es sehr viel im Netz zu finden. 
Darum möchte ich hierauf nicht näher eingehen. 
Das würde einfach Ulrikes Platz sprengen ...

Das hier braucht ihr:
⤑ ein Stück Stoff (Hintergrund) etwas größer als 10cm x 15cm.
Applikationen ziehen sich immer etwas zusammen! 
 ⤑ Ein Stück echtes Schrägband, im schrägen Fadenlauf geschnitten.
⤑ Eine lange dünne Nadel und farblich passendes Garn.


Das Schrägband, hier hatte ich einen Rest, habe ich schon etwas schmaler geschnitten.
 Wie breit hängt davon ab wie dick euer Stiel werden soll.

 Schneidet es nicht zu schmal, es wird nach dem Aufnähen sowieso noch einmal nachgeschnitten. Ich habe mir das Schrägband in leichtem Bogen aufgesteckt
 und nähe hier an der geschlossenen Kante so breit wie der Stiel werden soll. 
Evtl. 1-2 Millimeter mehr, weil durch das Umschlagen ein klein wenig Stoff „verloren“ geht 


So sieht das jetzt aus. Nun wird die geschlossene Kante über die offenen Kanten geklappt. Schaut noch etwas darunter hervor? Dann schneidet es noch einmal vorsichtig zurück. So, das die offenen Kanten darunter verschwinden mindestens 1/8 Inch (4) Millimeter Nahtzugabe solltet ihr stehen lassen. 


Nun wird mit der Hand genäht. 
Von unten einstechen, gerade hoch, gerade wieder herunter, unten die Nadel leicht schräg führen, so das ihr ein Stückchen weiter wieder hochkommt. Ich fasse oben und unten immer nur ein paar Gewebefäden. 


Hier ist das gut zusehen. Für euch mit kontrastfarbigem Garn 

So sieht das dann genäht aus: 


Ich habe dann den Kontrastfaden wieder gezogen und mit dem passendem Garn genäht. 


Die Stiche sind kaum zu sehen. Wie gesagt kein Spezialgarn. Ganz normales Baumwollgarn. 

Hier noch einmal von der Rückseite:


Der Stiel ist wirklich nur 1/8 Inch (4 Millimeter breit) Alles was schmaler sein soll sollte man lieber sticken. Weil die Nahtzugabe dann nicht mehr ausreicht. 


So das hebt ihr nun auf. Morgen erzähle ich euch noch etwas über AMCs dann könnt ihr es gebrauchen. 

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und euch nicht gelangweilt. 
Liebe Grüße, Marita


Montag, 16. Juli 2018

So geht´s: Mein Gastblogger im Juli

Es ist wieder soweit - ein neuer Monat ist angebrochen und es gibt wieder
 so Einiges zu lesen und zu bestaunen!

Heute stelle ich Euch die liebe Marita und ihren tollen Blog "Fischtown Lady" vor.
Seit 2009 schreibt sie auf ihrem Blog viele interessante Beiträge zu den Themen 
Patchwork, Quilten, Handarbeiten, Rezepte und Alltagsdinge.



Marita ist ein waschechtes Nordlicht, das kommt oft in ihren Posts schön zur Geltung...
So richtig bin ich durch das Handarbeitsbingo bei 
60 Grad Nord auf Maritas Block aufmerksam geworden. 
Da haben es mir besonders die tollen Eulenhandschuhe angetan :0)



(also klar- Eulenpost...Hogwarts)




Stell Dich bitte kurz vor: Wer bist Du und was machst Du so? 

Ich bin Marita vom Blog „Fischtown Lady“, seit 37 Jahren verheiratet, Mutter von 5 Kindern, die schon fast alle aus dem Haus sind und nicht zuletzt Frauchen von Balu.





 Als echtes Nordlicht, an der Weser aufgewachsen, brauche ich Wasser um mich herum. 


Meine große Leidenschaft sind Handarbeiten aller Art, in den letzten Jahren meist Patchwork und Quilten, die Natur, und ich lese auch gern ein Buch. 

Wie bist Du zum Quilten/ Patchworken gekommen? 
Schon als Kind habe ich oft mit dem Knopfkasten meiner Oma gespielt. 
Habe gehäkelt und gestrickt. 


Später habe ich Kleider für die Kinder genäht, eher mit mäßigem Erfolg.
Irgendwie bin ich dann in eine Patchworkausstellung gestolpert. Da war ich verloren,
ich war hin und weg. Solche schönen Dinge wollte ich auch nähen können.


 Das angebotene Kursheft habe ich gerne mitgenommen. Am nächsten Tag hab ich sofort einen Anfängerkurs besucht. 16 Jahre ist das jetzt her.
Seitdem hat es mich nicht wieder losgelassen. 

Welche Muster und Techniken magst Du, Welche weniger? 
Am liebsten nähe ich fummelige kleine Teile, Quilts mit verschiedenen Blöcken. 


Wenn man die Teile kaum noch mit den Fingern festhalten kann, ist es richtig für mich! 50 mal den selben Block zu nähen finde ich langweilig.
Ach und ich nähe gern mit der Hand...


Noch eine kleine Leidenschaft sind die textilen Postkarten. 


Hast Du Ein grösseres Projekt, das Du bald in Angriff nehmen möchtest? 
Jein, ich hab gerade eines begonnen. 


Den Snow Days Quilt von Crabapple Hill... 


Was bedeutet für Dich Dein Hobby? Was machst Du sonst noch 
so in deiner freien Zeit? 
Hm, darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, ich kann gut abschalten beim Nähen, wenn mich etwas packt kann ich die Welt um mich vergessen. Mein Hobby ist für mich Ausgleich zum Alltag und Ruheinsel


Mich interessieren alle Handarbeiten und ich lese auch gern ein Buch. Außerdem bin ich jeden Tag mit meinem Hund in der Natur unterwegs.


Was inspiriert Dich für Deine Arbeiten? Zuerst die Stoffe oder das Projekt,
 das Du vor Augen hast? 
Selten sind es die Stoffe, meist sehe ich ein Bild das ich nacharbeiten möchte.
 Das kann im Internet sein, eine Anleitung in einer Zeitschrift, oder einfach ein Bild aus der Zeitung. Manchmal ist es auch nur in meinem Kopf. 


Wie sieht Dein Nähbereich aus? Welche Maschinen und Arbeitsmittel benutzt Du? 
Chaotisch, ich muss dringend aufräumen! 


Ich habe eine kleine Nähmaschine mit der komme ich sehr gut zurecht. Jetzt neu dazugekommen ist eine Maschine mit großem Durchlass. Die ist noch ganz neu wir freunden uns gerade an. Dann habe ich ein paar Lineale und einen Rollschneider.


 Nichts spezielles. Ich versuche möglichst ohne teure Sachen auszukommen die vielleicht nur einmal gebraucht werden.


Aber Bücher, die müssen sein. 

Wo stöberst Du gerne nach Materialien/ Stoffen? Hast Du Lieblingsshops? Kaufst Du auch Stoffe im Netz? 
Am liebsten kaufe ich den Stoff da wo ich ihn anfassen kann. 


Mein Lieblingsshop ist die Quiltwerkstatt in Schiffdorf. Ja, ich kaufe auch Stoffe im Internet. 

Worüber schreibst Du in Deinem Blog? 
Vor allem über Patchwork und Quilten,


 andere Handarbeiten...


 Manchmal aber auch über das Leben und hin und wieder gibt es ein Rezept. 


Ist Dir der Kontakt zu anderen Bloggern und der Austausch mit Gleichgesinnten wichtig? 
Ja, ich lese gern auf andern Blogs, freue mich über Kommentare und schreibe selbst gern welche. Denn die sind das Salz im Bloggerleben. 


Aber ich treffe mich auch gern mit meinen Quiltfreundinen. Dann wird gefachsimpelt bis der Mund fusselig ist. 

Hast Du Tips für Messen oder Ausstellungen? 
Hier in unserer Gegend gibt es nicht so viel. Die Ausstellung in Schiffdorf ist immer sehr schön. 


Vielen Dank, liebe Marita :0)
Morgen geht es weiter hier mit Applikationen!


verlinkt bei

ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)